Familienhilfe in Mostar und Umgebung
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"Uns ist es wichtig, dass Lebensmittelpakete weiterhin an Bedürftige in Mostar verteilt werden können."
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"Hilfe, die ankommt!" verspricht der Malteser
Auslandsdienst den ehemaligen treuen Spendern von
"Helft Bosnien".
Im Jahr 1996 gründete sich in Kassel der "Verein
Helft Bosnien" im Caritasverband, der sich Ende des
Jahres 2007 aufgelöst hat. Sein jahrelanges
Engagement für Alte und bedürftige Familien in
Mostar und Umgebung übernehmen die Malteser in
Kassel und organisieren mit Ihren Partnern weiterhin
Hilfstransporte mit dringend benötigten Gütern, um
dass Leid und die Not zu lindern. In gesonderten
Projekten initiieren die Malteser aus Kassel in
Zusammenarbeit mit Renovabis, Caritas, Merhamet e.V.
und Pfarreien gezielte Hilfe, wie zum Beispiel durch
die Unterstützung von Waisenkindern, Blindenschulen,
Katastrophenschutzeinheiten, Sozialeinrichtungen,
Krankenhäusern, Suppenküchen, Schulen und
Kirchengemeinden.
Es geht jetzt darum, das Geld für etwa 15-20 Familienpakete a 40 Euro Monat für Monat aufzubringen! Bis zum heutigen Tag sind 3 Patenschaften und einige Zusagen der Günter-Krönung-Stiftung eingegangen. Das bedeutet, dass nicht alle Familien zukünftig versorgt werden können. Helfen Sie mir Ihrer Spende! [Mehr Informationen...]
Armin Schomberg bestätigt uns auf
betterplace 2009: "Seit über 10 Jahren begleite ich das Projekt und war bis 2008 aktiv dabei. Grundlage war für mich, dass Spendengelder zu 100 Prozent auch bei den Betroffenen ankommt. Selbst die Familie vor Ort in Mostar hat ihre Hilfe unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Mit Stefan Krönung geht das Projekt weiter und durch seine Besuche vor Ort kann ich darauf vertrauen, dass die Hilfe ankommt."
- Aktuelle Nachrichten aus Mostar: Juli 2009: "....Da wir auf Einladung der Leitung des Waisenhauses dort eine Unterkunft gefunden haben, konnten oder mussten wir miterleben, wie spartanisch dort zum Beispiel das Frühstück für die Kinder ausfällt. Unglücklicherweise hörten wir in diesem Zusammenhang, dass Ihre Unterstützung durch das Milchprojekt bereits sein geraumer Zeit eingestellt wurde und ebenfalls die Ausgaben je Paket für die Pakete für hilfsbedürftige Familien merklich gekürzt wurden. Leider würde eine Initiative unsererseits betreffs der Pakete unseren Rahmen sprengen, jedoch wäre eine Beteiligung beim Wiederaufleben des Milchprojekts für das Waisenhaus denkbar."
70 Jahre - Geburtstagsfeier Günter Krönung
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"Ich danke allen Freunde, Verwandten und Gästen."
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Natürlich fällt unserem Vater nach Herzstillstand, Schlaganfall und vielen anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen das Sprechen schwer! Doch für
die Feier zu seinem 70. Geburtstag am 20. Dezember hat er seine Rede aufgesetzt, Mutter Irma die Korrekturen behutsam begleitet und mein Bruder Michael die Wort in "Großdruck" aufs Papier gebracht.
Selbstverständlich sind die Gäste eingeladen, auf
persönliche Geschenke zu verzichten und für die
Mostaraktionen der Malteser und der Familienstiftung
GKS Glauben & Helfen zu spenden.
Unterstützen auch Sie mit Ihrer Gabe diese Arbeit! [Stiftung Glauben & Helfen]
Malteser Jahr für Jahr in Mostar
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Malteserhelfer Jürgen Diehl (MHD Petersberg) berichtet aus Mostar (2007)
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Zusammen mit Pfr. Stefan Krönung und einem Team der
Malteser konnte ich im Advent 2007 aus Bosnien
zurückkehren: Im Rahmen der Aktion
Hoffnungszeichen des Malteser Hilfsdienstes
durfte ich mithelfen, dass insgesamt 33.200
Weihnachtspakete im Wert von rund 300.000 Euro
an Not leidende Kinder in Bosnien verteilt wurden.
„Vielen Dank und Vergelt's Gott"
Die sechstägige Tour hat mich zusammen mit ehrenamtlichen, meist jungen Helfern und Freiwilligen in Kirchengemeinden, Waisenhäuser, Schulen und Behinderteneinrichtungen in Sarajevo, Jelah und Mostar geführt. Der Krieg auf dem Balkan Anfang der 1990er Jahre ist auch nach so langer Zeit noch überall spürbar. Er war unvorstellbar brutal. 100.000 Menschen starben, 14.000 werden heute noch vermisst. Den Kindern fehlen die Väter, die Frauen sind oft arbeitslos, müssen aber den Mann als Ernährer ersetzen. Viele von ihnen haben keine Ausbildung. In Mostar speist die Armenküche täglich 600 Menschen. Sie müsste das Doppelte kochen können, schätzte unser mitreisender bosnischer Dolmetscher. Nicht jede Stube ist geheizt im nassen, kalten Dezember. Das Brennholz ist teuer und eher noch wird Essen als Winterbrand gekauft. Wenn überhaupt Geld aufzutreiben ist. Immer wieder beklagten die Menschen sich bei uns über ihre Gesundheitsprobleme. Seit dem Krieg mit seinen vielen Traumata nehmen nicht nur die früheren Kämpfer Psychopharmaka. Andere haben Diabetes bekommen. Armut macht krank. Sie hat viele Gesichter. Die Probleme des Alltags sind aber nur das eine, was die Bedürftigen hier zu bewältigen haben. Mehr noch sind es die Alpträume und Erinnerungen an Krieg, Vertreibung, Verlust. Nachdenklich werde ich, wenn ich an die Situation der Familien und ihrer Kinder in einigen Regionen denke: Natürlich gibt es Armut auch bei uns. Aber dass eine allein Erziehende Mutter mit Ihren drei Kindern in einem Raum leben muss, sich mit 13 Parteien eine tropfende Dusche, für deren Instandhaltung niemand verantwortlich ist, in einer völlig heruntergekommenen ehemaligen Kaserne teilen muss, das übersteigt die Grenzen des Erträglichen. Wir haben den Menschen Brennholz gekauft, um nicht mit dem Gefühl nach Hause zu fahren, dass der nasse Winter eine Katastrophe wird.
Im Kassler Pfarrhaus St. Joseph ist seit August 2007 die ehrenamtliche Koordinierungsstelle untergebracht.
[Weitere Informationen auf den den Seiten der Forschungsgruppe Bosnien ...]
Lebensmittelliste
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Notwendige Nahrungsmittel in der Familienpackung
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Jahr für Jahr werden die "notwendigen Lebensmittel"
für ein "Standardfamilienpakekt" überdacht und den
Preisen angepasst, die leider immer teurer werden.
Steffi schrieb uns dazu: „Das Dokument über die Lebensmittelpakete fand ich auch krass. Wie Menschen leider so auf das nötigste rationalisiert werden müssen... z. B. im Winter nur ein Stück "Toilettenseife", weil man sich da nur halb so oft waschen braucht... schockierend und >Augenöffnend<. Es ist wichtig, dass wir reichen Europäer ab und zu an die Realität erinnert werden und aus unserem verträumten Europa an die Menschen erinnert werden, die nicht so viel Glück hatten wie wir...“. [Download "Lebensmittelpakte für Familien" (PDF)]
Was war der Verein "Helft Bosnien"?
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Der
Krieg in Bosnien
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Gegründet 1996 wurde durch 7 Personen der Verein Helft
Bosnien! e.V.: die
Eltern einer bosnischen Familie,
ein junges Ehepaar aus
der Gemeinde St. Marien (Kassel), der damalige
Kaplan sowie Hein Vagedes und seine Gattin: "Sie hatte einem
Sohn der bosnischen Familie,
die 1994 von Mostar geflohen
war und direkt neben unserer
Kirche, St. Marien in Kassel,
in einer Einzimmerwohnung
lebte, geholfen, die deutsche
Sprache zu erlernen. Aus
diesem Kontakt wurde eine
Freundschaft. Bei vielen gemeinsamen
Behördengängen
habe ich persönlich erfahren,
was es heißt, als
Ausländer und insbesondere
als Kriegsflüchtling in unserer
Stadt, in unserem Land, zu leben.
Unsere Freunde berichteten
uns auch nach und nach
von ihren Ängsten und Nöten
während des Bosnienkrieges.
Unser Freund Miro war aus
der Wohnung heraus ins Konzentrationslager
verschleppt
worden. Als er vier Monate
später entlassen wurde, ist
die Familie gleich geflohen.
Wir hörten auch von der
Not der Menschen, die in
Mostar geblieben waren.
Der Friedensschluss von Dayton
beendete zwar größtenteils
die kriegerischen Auseinandersetzungen,
beseitigte
aber nicht die psychische und
materielle Not vieler."


