"Wenn die Kirche an die Tür klopft"
Unsere Lokalzeitung unterstützt mit Ankündigung und Bericht unsere Aktion und titel: "St.-Laurentius-Gemeinde wirbt um Mitarbeit. (HNA 21.03.2011). Ebenfalls sind NH24.de und der Extratip dabei! Danke!
Berichte hat Radio Horeb [Link] und bei NH24.de [Link] oder auf unseren Seiten!
Missonarisch Kirche sein in Kassel...
"Wir sind ein Missionsland geworden. Diese Erkenntnis muß endlich vollzogen werden. Die Umwelt und die bestimmenden Faktoren allen Lebens sind unchristlich." .. Pfarrer Krönung spricht in einem Podcast über die Ausgangslage zur Mission (2009). | Link zur Sendung
Weitere Beiträge zum Thema:
_Kirche geht über den Jordan - auf dem Weg zur missionarischen Gemeinde, Kassel St. Laurentius (2011) | Link
_Pfingstgedanken 2009 | Link
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Mittendrin, ein Magazin das Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen ins Foto und aufs Papier bringt. Absolut lesenwert. Mit einem Dank an die Macher!"
Stefan Krönung, Pfarrer |
[ Mittendrin ] - Jahresmagazin
Neuevangelisierung
"Kirche aktiv" im Bistum Fulda hat ein Referat "Neuevangelisierung" mit einer Fülle von Anregungen zur Arbeit in den Gemeinden und Verbünden. | Link
Stichworte
Glaubensmobil 2011 . Bruder Arkadius (1910-1945) . Seelsorge für Fernfahrer . Nationen . Nacht der offenen Kirchen (2011) . Sternsingeraktion . Firmung . Mittagsimpuls am Mittwoch . .
50 Jahre Sankt Laurentius
Kirche geht MitMenschen
Raus aus der Kirche: Aktive Katholiken aus St. Laurentius werben für den Gottesgedanken
Fulda.
Paderborn. Kassel:
Nach seinem Halt bei der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
in Paderborn unterstützte das Glaubensmobil des Bonifatiuswerkes die Pfarrei St. Laurentius im Norden Kassels bei einer pfarreimissionarischen
Initiative, berichtet das Seelsorgeamt in Fulda.
Für Pfarrer Krönung ein wichtiges Signal: "Um gleich im Anschluss an diese Messe in den Straßen unserer Pfarrei zuhörend und einladend unterwegs zu sein, haben wir uns im Rahmen der Gemeindeerneuerung auf dem Weg zum 50jährigen Weihejubiläum unserer Kirche St. Laurentius, mit Johannes Schäfers vom Bonifatiuswerk mit seinem GlaubensMobil und Thomas Bretz vom Referat Neuevangelisierung im Seelsorgeamt in Fulda, Verstärkung geholt."
Mit diesen Worten begann der Sonntagsgottesdienst im Kasseler Norden
am frühlingshaften Märzwochenende in der Fastenzeit 2011.
Bereits am Vortag hatten 30 Ehrenamtliche der Pfarrei an einer Schulung von Thomas Bretz zum Thema: „Wir sind gesandt!“ teilgenommen, um sich dann je nach Begabung, bei den erarbeiteten Aktionsmöglichkeiten einzubringen. „Ich hätte gar nicht gedacht, dass uns die Menschen aus unserer Nachbarschaft so offen an und in ihren Häusern begegnen“, resümiert Margo Kudla, Projektbeauftragte der Kirchengemeinde.
Während des Wochenendes stand das gelbe „GlaubensMobil“-Auto als unterstützender Informationspunkt direkt vor der Kirche. Bei der abschließenden Dankandacht sagte Pfr. Krönung: „Am Ende dieses Wochenendes sind wir dankbar für so viele wertvolle Gespräche und Begegnungen auf den Straßen und in den Häusern unseres Pfarreigebietes und machen uns motiviert an die Hausaufgaben, die sich aus diesen Erfahrungen ergeben“.
Wie es begann...
Kassel. Keine "Mission impossible" wagt ein Aktivkreis im Norden von Kassel und macht sich am kommenden Wochenende auf den Weg um im Stadtteil Philipinenhof-Warteberg Menschen in der Umgebung der katholischen Kirche St. Laurentius auf dem Warteberg mit der Botschaft zu überraschen: Die Kirche ist offen! [ www.kirche-ist-offen.de ]
Dahinter steckt neben der Einladung zur Besichtigung am Sonntag auch das Angebot mit den Katholiken gemeinsam auf die Suche nach Gott zu gehen. Maria Tschöpe, Sprecherin des Pfarrgemeinderates, erläutert: „Anlässlich des 50-jährigen Kirchweihjubiläums im kommenden Jahr möchten wir auf das Gotteshaus aufmerksam machen. Wir sehen Probleme und Sorgen, aber vor allem unseren Auftrag: Von Gott erzählen und die Erinnerung an Jesus Christus lebendig erhalten.“ So mutig den schützenden Kirchenraum verlassen und sich auf „Missionswege“ zu begeben, ist, zugegebenermaßen, besonders für katholische Christen ungewohnt.
Pfarrer Stefan Krönung hat deswegen auch um Unterstützung gebeten: Thomas Bretz aus dem bischöflichen Seelsorgeamt in Fulda, beauftragt mit Missionsfragen, besucht die Gemeinde. Am kommenden Wochenende 19./20. März will die Christen befähigen, über den Glauben zu sprechen. Zur Einführung und zur ersten Trainingsrunde sind, neben Gemeindemitgliedern, auch Neugierige und Interessierte ausdrücklich eingeladen.
Beginn ist am Samstag 19. März um 14 Uhr im Gemeindehaus St. Laurentius.
Am Sonntag nach dem Gemeindegottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt, macht sich die Gemeinde auf den Weg in den Stadtteil, um Menschen in der Nachbarschaft die Nachricht von der offenen Kirche zu überbringen. Auch ist an diesem Tag St. Laurentius die erste Haltestelle des „rapsgelben“ Glaubensmobils. Das Fahrzeug des Bonifatiuswerkes wird gesteuert von Johannes Schäfers, der, unter dem Motto „Zeig draußen, was du drinnen glaubst“, anderthalb Jahre in ganz Deutschland unterwegs sein wird.
„Bei uns kann man mitmachen und mit uns kann man rechnen“, bewirbt Margo Kulda, die Projektbeauftragte aus dem Pfarrbüro, die Aktion und schmunzelt: „Keine Angst, sonntags kommt kein Staubsaugervertreter. Da kommen die Katholiken und deren Glaube ist geprägt von Toleranz und Mitmenschlichtkeit.“ Und Pfarrer Krönung ergänzt: „Wir nennen das die Güte und Liebe Gottes, die allen Menschenkindern gilt“.
Für Verpflegung ist an beiden Tagen gesorgt.
Das Glaubensmobil unterwegs...
Für die Fastenzeit 2011 sind wir in
St.
Laurentius Station auf der "GlaubensMobil-Tour durch Deutschland".
Ganz nach dem Motto „Zeig draußen, was Du drinnen glaubst!“ möchte die Aktion Menschen in der Kirche vor Ort zu einem aktiven und bewussten Christsein ermutigen.
Projektreferent und Religionspädagoge Johannes Schäfers macht mit dem Mobil auf Pfarrfesten und Großveranstaltungen der Diözesen Halt, um für eine evangelisierende Gemeindearbeit zu begeistern und um die Inhalte des Glaubens ins Alltagsgespräch zu bringen. Zudem bietet er Vorträge und Aktionsveranstaltungen an, an denen er über Erfahrungen und Möglichkeiten einer gelingenden missionarischen Pastoral informiert. Kirchengemeinden und Institutionen aus 13 deutschen Bistümern haben sich bislang für die GlaubensMobil-Tour angemeldet, auch St. Laurentius in Kassel.
Projektideen....2011
Impressionen der Glaubenswoche "misiones - Glauben leben" in der Pfarreingemeinschaft Christus, der Weinstock - Erlenbach am Main: http://www.youtube.com/watch?v=XYr__SxsUJ8
Glaubensrucksack für den Weg
Liebe Leute!
Wir besuchen Eltern von Neugeborenen und bringen sie mit, die "Neugeborenentaschen" als Geschenk! Sie sollen künftig helfen, Eltern zur Taufe ihrer Kinder zu ermutigen und damit dem Trend sinkender Taufzahlen entgegenzuwirken.
Die großen Glaubensrucksäcke zielen auf eine gelungene Integration erwachsener Neugetaufter in die Kirche. "Wir müssen frühzeitig auf junge Eltern zugehen, um den Kontakt zu Gemeinden und Verbänden wiederherzustellen und somit auf den Glauben und die Taufe zu verweisen", sagt Pfarrer Stefan Krönung, der sich mit den Gremien der Pfarrei auf über 50 Neugeborene aus katholischen Familien in der Diaspora der Nordstadt in Kassel freut.
Es ist bekannt, dass in Deutschland seit Jahren der Rückgang der Taufen nicht allein auf den Geburtenrückgang zurückgeführt werden kann. Er ist Ausdruck einer immer weiter um sich greifenden Kirchenferne unter jungen Eltern. "Dagegen muss und kann die Kirche etwas tun", appelliert der Seelsorger.
- Wir suchen Sponsoren und freuen uns über weitere Helfer im
Besuchskreis!
Glaubenskurse bei uns
„Wir sind ein Missionsland geworden. Diese Erkenntnis muß endlich vollzogen werden. Die Umwelt und die bestimmenden Faktoren allen Lebens sind unchristlich." So hatte der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen die Parole des weitsichtige Jesuitenpaters und Soziologen Alfred Delp (1907-1945) in Erinnerung gerufen. Das war der Mann, der seinen Widerstand gegen die Barbarei des Nationalsozialismus am 2. Februar 1945 mit seinem Leben bezahlt hatte. Diese Worte sprach er wenige Jahr zuvor in einem Vortrag am 22. Oktober 1941 in Fulda.Für die Verantwortlichen in der 1214 Mitglieder zählenden Pfarrgemeinde ist das die Beschreibung Ihrer eigenen Ausgangslage und sie sind sich klar darüber, dass man Missionsland nur betreten darf mit einem echten Missionswillen.
Für die Verantwortlichen in der 2800 Katholiken im Kasseler
Norden ist das die Beschreibung Ihrer eigenen Ausgangslage und sie sind sich klar darüber, dass man Missionsland nur betreten darf mit einem echten Missionswillen.
Meine Bitte: Um diesen Willen zu stärken forschen Sie nach Ursachen, formieren sich in Aktionsgruppen und werben freiwillige und ehrenamtliche Frauen und Männer an, die sich
in die Straßen wagen und die Menschen darauf ansprechen.
„Wir wollen auch noch Morgen Kirche vor Ort leben, deswegen müssen wir heute werben und Mitglieder suchen! Man sagt den Christen nach, dass sie müde Krieger geworden seinen, Menschen, denen die missionarische Dynamik und der Mut, in Neuland vorzustoßen abhanden gekommen sei. Aber nicht für uns. Wir wollen nichts unversucht lassen.“
Für mich als Pfarrer geht es nicht darum, Bestand zu verwalten, Brauchtum zu pflegen oder Althergebrachtes mit Ach und Krach gerade noch zu halten statt: „In
Kassel sollen mutig neue missionarische Schwerpunkte gesetzt werden!“
Wer lässst sich für ein solches Missionsprojekt werben?! SK
Straßenmission: Wir knüpfen erste Ideennetze...
Wer hat Erfahrung? Viele Straßen, wenig bekannte Gläubige,
große soziale Not. Hier ist die Gemeinde Jesu Christi
gefragt. Wer strickt mit am Ideenpool? Zum ersten Einlesen
sei folgender Artikel empfohlen:
"Unkonventionelle Katechesen in der Kölner Innenstadt. Die Straßenmission der Jugend 2000 verbindet Gebet, Gespräch und Glaubensbekenntnis
-
DT vom 04.05.2006"
.. und dann suchen wir Leute, Leute, Leute... und starten.
SK | 24.01.2008
| Gemeinschaft
Ideen.
Weitere Informationen folgen!
uncool (24.01.2008-23:33):
Ja, ein bischen von Christi Liebe in die Gassen gebracht, erhellt doch diese bestimmt wieder etwas.
Sternsinger waren da ein guter Anfang... Die Leute müssen halt merken, dass wir sie in ihren Nöten ernstnehmen und das Gott sie annimmt, wo sie sonst nur, auf gut Deutsch, beschissen werden... Ich bete und hoffe für euch, dann schlaf gut, wir spinnen ein andernmal weiter...
Lektüre und Meinungsbildung
Interview mit Erzbischof Joachim Kardinal Meisner von Köln: "Wir müssen als Christen unverschämter auftreten"
Anbetung, Feier des Glaubens, Straßenmission: Aktion "Nightfever" und die Mitarbeiterseite dazu.
Weltjugendtagsflair in der Bonner CityOffene Kirchentüren in der Bonner Pfarrei St. Remigius: Eucharistie, Anbetung, Beichte, Gesang, Gespräch und Straßenmission - DT vom 23.03.2006
Kardinal Lehmann über Paulus, den Straßenmissionar (PDF), Kirchentag 2007
Der Papst
Die Bekehrung des heiligen Paulus: "Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir" (Gal 2,20) Wir haben gesehen, wie die Begegnung mit Christus auf der Straße nach Damaskus sein Leben buchstäblich »revolutioniert« hat... Es ist daher wichtig, daß wir uns bewußt werden, wie sehr Jesus Christus das Leben eines Menschen und auch unser eigenes Leben prägen kann... Wie vollzieht sich die Begegnung eines Menschen mit Christus? Und worin besteht die daraus erwachsende Beziehung?... An erster Stelle hilft uns Paulus, den absolut grundlegenden und unersetzlichen Wert des Glaubens zu verstehen. So schreibt er im Brief an die Römer: »Denn wir sind der Überzeugung, daß der Mensch gerecht wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes« (3,28). Und ebenso auch im Brief an die Galater: »der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus« (2,16)... »Gerecht werden« heißt »gerecht gemacht werden«, also angenommen zu sein von der barmherzigen Gerechtigkeit Gottes, mit ihm in Gemeinschaft zu treten und infolgedessen eine viel authentischere Beziehung zu allen unseren Brüdern herstellen zu können, auf der Grundlage einer vollkommenen Vergebung unserer Sünden. Paulus sagt also in aller Deutlichkeit, daß dieser Daseinszustand nicht von etwaigen guten Werken unsererseits abhängt, sondern rein von der Gnade Gottes: »Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus« (Röm 3,24). Mit diesen Worten bringt der hl. Paulus den grundlegenden Inhalt seiner Bekehrung zum Ausdruck, die neue Ausrichtung seines Lebens, die seiner Begegnung mit dem auferstandenen Christus entspringt. Vor seiner Bekehrung war Paulus keineswegs ein Mensch, der Gott und seinem Gesetz fernstand. Im Gegenteil, er war ein strenggläubiger Jude, treu gegenüber den Vorschriften bis hin zum Fanatismus. Im Licht der Begegnung mit Christus verstand er jedoch, daß er auf diese Weise versucht hatte, sich selbst und seine eigene Gerechtigkeit aufzubauen, und daß er mit dieser ganzen Gerechtigkeit nur für sich selbst gelebt hatte. Er verstand, daß eine neue Ausrichtung seines Lebens absolut notwendig war. Und diese neue Ausrichtung finden wir in seinen Worten ausgedrückt: »Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat« (Gal 2,20). Paulus lebt also nicht mehr für sich selbst und für seine Gerechtigkeit. Er lebt aus Christus und mit Christus, indem er sich selbst hingibt und nicht mehr sich selbst sucht und die eigene Person aufbaut.
Quelle: Benedikt XVI., Papst Generalaudienz vom 08/11/2006, © Libreria Editrice Vaticana
