Links und Quellen

Viele positive Beispiele

  • Die verbandliche Caritas im Bistum Fulda, so Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, versteht sich als professionelle soziale Arbeit aus dem Glauben und orientiert sich dabei am Lebensraum der Menschen. Empirische Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Akzeptanz der Kirche in der deutschen Gesellschaft in nicht unerheblichem Anteil auf der vom katholischen Wohlfahrtsverband geleisteten sozial-caritativen Arbeit beruht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen in ihren vielfältigen Aufgabenbereichen sehr detailliert die Befindlichkeiten insbesondere der sozial schwächeren und benachteiligten Teile der Bevölkerung wahr. Mit ihren unterschiedlichen Angeboten fungiert die Caritas zudem als Spezialist für kirchenferne Milieus, als Kontaktinstitution zur kirchlichen Gemeinde oder als Brücke innerhalb des Pastoralverbundes oder Dekanates. Beispiel für die Schnittstelle zwischen verbandlicher Caritas und Gemeinden und für Kooperationen zwischen professioneller und freiwilliger Caritastätigkeit ist bsp. in Kassel die Pfarrei St. Joseph, die in der Bewältigung der Not im Kasseler Norden unterstützt wird, womit eine lebensraumorientierte Seelsorge entsteht. | Pressemeldung
     

Stichworte unserer Arbeit

MittagstischFernfahrerseelsorge . Kleiderkammer . Sozialkomitee . Zentrum des Zuhörens .

Wie ansetzen?

Mit Freitag 4.9.2009 starten wir (ab 17 Uhr) die wöchentliche Anbetungsstunde in St. Joseph in den Anliegen der Menschen in Pfarreien und Stadtteilen.

Die Leitfrage ist nicht: „Was machen wir?“, sondern im Sinne der brasilianischen Formulierung von einer samaritanischen Kirche fragen wir: „Wo ist heute einer unter die Räuber gefallen, dem wir Nächster sein können?" (Hartmann 2009, S. 110)

Die beeinträchtigende Auswirkung der sozialen Situation auf unsere Kirchengemeinde benötigt einen milieusensiblen Ansatz der Pastoral in Verbindung mit einer kirchlich orientierten professionellen Sozialarbeit.
Der Kindergarten ist in der Gesamtplanung eingebunden und gilt traditionell als ein Ort, an dem Kirche sich beauftragt sieht, auch kirchenferne oder nicht der Kirche zugehörige Familien zu begleiten und zu unterstützen.

Helfer gesucht...

Wo kann man uns helfen? Wir wollen für Menschen da sein, unterhalten eine Kleiderkammer, bieten einen Mittagstisch und organisieren (oft mühevoll) Umzugshilfen für  Bedürftige - sehr oft alleinerziehende Frauen.
Wir betteln gut erhaltene Kleidung und benötigen Spenden.... Unsere Internetseiten informieren und auf www.betterplace.org stellen wir Projekte vor oder "twittern" sie in alle Welt... Dabei freuen wir uns über Helferinnen und Helfer!

Bestellen Sie den Pfarrbrief aktuell und frisch per Mail! Sie erhalten daraufhin regelmäßig die Informationen im PDF-Format. Ältere Ausgaben schicken wir Ihnen gerne per Mail zu!

http://www.soziale-manieren.de/

Mit Kleidern eindecken

Die Pfarrei St. Joseph und die Osteuropahilfe unterhält eine Kleiderkammer auf dem Rothenberg, wo Bedürftige sich kostenlos einkleiden können. Monatlich werden darüber hinaus Kleidungstücke für die Hilfstransporte der Malteser nach BIH verpackt.
Darüber hinaus steht ein Kleidercontainer des Malteser Hilfsdienstes e.V. auf dem Kirchengrundstück, dessen Erlöse für die Jugendarbeit bestimmt sind. (2008, Krö)

Caritas-Straßensammlung

Seit vielen Jahren schaffen wir es nicht mehr, eine Caritas-Straßensammlung durchzuführen. Die Einnahmen aus solchen Spendenaufrufen sind dramatisch zurückgegangen. Wer hat Ideen, die uns weiterhelfen?

Neue Mitarbeiterin der Dienstgemeinschaft


Mit der Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin Pascale Vogelgesang beginnt eine neue Mitarbeiterin in unserer Dienstgemeinschaft am Montag, den 03.01.2011. Ihr Auftrag ist es, das Pastoralteam in Stadtteilen mit hohen sozialen Belastungsfaktoren zu unterstützen. Mit einem kleinem Empfang im Gemeindehaus St. Joseph sind Gremien und Mitarbeiter aus den Gemeinden St. Joseph und St. Laurentius zur Begrüßung versammelt! Frau Vogelgesang freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Pastoralteam und den Mitarbeitern. Willkommen bei uns!

Steuerungsgruppe nimmt Ihre Arbeit auf

"Not sehen und handeln" ist seit vielen Jahren Leitwort und Auftrag der Caritas. Unsere Kirchengemeinde hat sich diesem Aufruf nicht verschlossen und vielfältige Nöte in ihrem Lebensraum entdeckt, Schicksale und Tragödien von benachteiligten Menschen im Kasseler Norden .
Eine Steuerungsgruppe nimmt in diesen Tagen Ihre Arbeit auf, die nach einem monatelangen Konsultationsprozess von kirchlichen Gremien, verbandlicher Caritas und externer Moderation tätig wird. Ihr Auftrag lautet, das nicht unerhebliche bürgerschaftliche Engagement der Kirchengemeinde in der Kommune/ Stadtteil deutlich zu machen und die Nachhaltigkeit durch Kirche aufzeigen, die soziale Nöte der Mensche auf dem Rothenberg seit mehr als 100 Jahren begleitet.
Weiter wird sie die Aktivitäten und Projekte vor Ort koordinieren und die Kommunikation zur politischen Gemeinde vor allem in den Stadtteilen aufrechterhalten, ebenso intensiv mit der verbandlichen Caritas, der Politik und der Öffentlichkeit. Wir können die Wege gehen! (beta)

Medien

Philipp Stax (OK Kassel): Obdachlos in Kassel (2009) | Film

“Draußen” - Ein Film von Dorothea Künneke und Peter Stein | Film

Beten und Tun

Die Pfarreien St. Joseph und St. Laurentius im Kasseler Norden sind in einem von vielen sozialen Schwierigkeiten belasteten Lebensraum zu Hause. Allein die Arbeitslosigkeit ist in den letzten Wochen des Sommer 2009 (!) wieder auf 27 Prozent gestiegen!
Dies macht sich in dem pastoralen Leben der Pfarrei, in der Arbeit der Kindertagesstätte auf dem Rothenberg mit den Kindern und Familien und den vielfältigen Kontakten zu Menschen aus dem Umfeld der Pfarrei bemerkbar. Die pastoralen Mitarbeiter mit Pfarrer Krönung und die Gremien erleben sich in ihren Handlungsmöglichkeiten an den Grenzen der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel. Seit einiger Zeit hilft das Bistum Fulda, das in die Soziale Arbeit einbezogen ist. Es sieht sich beauftragt, unterstützend einzuwirken und mit Hilfe des Caritasverbandes konkrete Projekte in Gang zu setzten.
Erste Erhebungen wurden bereits im Februar d.J. mit Moderator Stephan Röder erhoben und vom Ressortleiter Armin Schomberg gesammelt und formuliert. Der heutige Freitag (21.8.2009) versammelte die Projektteilnehmer zur Zusammenschau aller bisherigen Ausarbeitungen. "Wir konnten den Projektantrag an das Bistum im Rahmen der lebensraumorientierten Seelsorge noch einmal in seiner Dringlichkeit unterstreichen und haben uns zu einer Gebetsgemeinschaft für die soziale Arbeit in unseren Gemeinden zusammengeschlossen", fasst Pfr. Krönung zusammen.."Eine Steuerungsgruppe wird die verschiedenen Aktivitäten zukünfitg anstoßen, kritisch begleiten und die Vernetzung in kirchliche und politische Strukturen sicherstellen."
In der Messfeier am Abend wurden die Anliegen dem Tagesheiligen vorgetragen: "Herr, unser Gott, du hast dem heiligen Papst Pius X. eine große Frömmigkeit und ein offenes Herz für die ihm anvertrauten Menschen geschenkt, um alles in Christus zu erneuern. Erneuere auch unser Denken, Reden und Handeln, damit wir die Liebe deines Sohnes Jesus Christus zu uns Menschen bezeugen können, der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit."
SK | 22.08.2009 | Studientag im Feb.

Sozialenzyklika des Papstes

Arbeitslosigkeit ist ein Problem, sagt der Papst: Der langzeitige Ausschluss von der Arbeit oder die längere Abhängigkeit von öffentlicher oder privater Hilfe untergraben die Freiheit und die Kreativität der Person sowie ihre familiären und gesellschaftlichen Beziehungen, was schwere Leiden auf psychologischer und spiritueller Ebene mit sich bringt.
http://www.katholisch.de/35081.html

Armen Kindern eine Chance geben

Armen Kindern eine Perspektive geben. Konzept der Caritas zur Bekämpfung von Kinderarmut: http://tinyurl.com/n46u78

Mit Herz und Verstand gegen die Armut ...yes we can

Einen ganzen Tag lang hat St. Joseph beraten, diskutiert und gearbeitet, angeleitet durch Moderator Stephan Röder. "Wir wussten alle, dass wir uns in einem einem von vielen sozialen Schwierigkeiten belasteten Lebensraum befinden", stellt der Geistliche Stefan Krönung mit den Gremien der Pfarrgemeinde fest, "Details und die besonderen Notlagen haben wir heute gemeinsam benannt und erste Schritte zu Lösungsansätzen mit Untersstützung der Fachleute der Caritas getan."
Im  Alltag und im pastoralen Leben der Pfarrei mit den vielfältigen Kontakten zu Menschen aus allen Schichten und Gruppen wird das bemerkbar. In unseren Handlungsmöglichkeiten kommen wir immer mehr an Grenzen. Die Ergebnisse der Sinusstudie für diesen Stadtteil unterstützt das Erleben, den Problemlagen nicht mit pastoralen Mittel allein begegnen zu können.
SK | 24.02.2009 | Neueste Nachrichten zum Projekt

Helfernetz erweitern - Machen Sie mit!

Viele kleine und große Dienste und Aufgaben gehören zu den sozialen Tätigkeiten in unserer Kirchengemeinde. Zur Mithilfe suchen wir immer wieder Frauen und Männer, die bei verschiedenen Besuchsdiensten (Krankenkommunion, Krankenhaus, Geburtstage) aktiv werden. Wir freuen uns über Helfer, die Zeit spenden für Mitmenschen! | Bewerben Sie sich....

Diakonie: Broschüre zur Armut

„Aufgabe der Diakonie ist die tatkräftige Unterstützung der Benachteiligten und Hilfsbedürftigen in unserer Gesellschaft“, sagte Dr. Schwarz weiter im Rahmen der Vorstellung. Mit der Handreichung leistet das Diakonische Werk in Kurhessen-Waldeck einen aktiven Beitrag dazu: Sie beschreibt die Situation von Menschen in Armut, informiert über ihre Ursachen und mögliche Hilfen. Auch Politik und Gesellschaft sind gefordert, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und Sozialleistungen bereit zu stellen, die Armut verhindern. In Deutschland nimmt die Zahl der Menschen, die in Armut leben, zu. Besonders Kinder und Jugendliche sind von den Folgen materieller Armut betroffen. Soziale Ausgrenzung und mangelnde Bildungschancen sind nur zwei Aspekte dieser Problematik. Die nun herausgegebene Broschüre richtet sich vor allem an die Kirchengemeinden im Bereich der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck. Sie soll diese anregen, sich mit dem Armutsthema vor Ort zu beschäftigen und gemeinsam mit ausgegrenzten Menschen neue Perspektiven zu entwickeln. Sie gibt auch Beispiele für Hilfen, die geleistet werden können. Dazu bedarf es einer guten Vernetzung. Um dies zu vereinfachen, ist eine Liste aller regionalen Diakonischen Werke im Anhang abgedruckt. Kirchengemeinden finden hier fachkundige Ansprechpartner.

Die Broschüre „Armut hat viele Gesichter“ ist beim Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck e. V., Öffentlichkeitsarbeit, Kölnische Straße 136, 34119 Kassel, erhältlich oder kann unter der Telefonnummer 0561/1095-103 bzw. s.koch@dwkw.de  bestellt werden. Die Broschüre steht auch zum download bereit:
Armut hat viele Gesichter (3. Web-Auflage)

Armut in einem reichen Land

In der Bundesrepublik Deutschland leben immer mehr Menschen in Armut. Besonders in den vergangenen 20 Jahren haben Verarmung, Überschuldung und Ausgrenzung vieler Haushalte zugenommen. Schon 13 Prozent der westdeutschen und 11,5 Prozent der ostdeutschen Bevölkerung leben heute in Armut, die daher nicht mehr als ein Randgruppenphänomen betrachtet werden kann. Betroffen sind vor allem Kinder, Alleinerziehende, kinderreiche Familien und ältere Alleinstehende
Armut in Deutschland ist Armut in einem reichen Land. Sie ist nicht vergleichbar mit dem Los der Ärmsten der Armen in Bangladesh oder in anderen Elendsvierteln. Wer hier von Armut rede, müsse auch von Reichtum reden, mahnten die beiden großen Kirchen 1997 in ihrem ”Sozialwort”. Etwa zehn Prozent der reichsten Haushalte verfügen über mehr als die Hälfte des gesamten Volksvermögens. Fast 14 Prozent der Bevölkerung leben an oder bereits unterhalb der Armutsschwelle. Absurden Manager-Gehältern stehen immer mehr Niedriglöhne gegenüber, die nicht einmal mehr das gesetzliche Existenzminimum erzielen. Der erfreuliche Rückgang der Arbeitslosigkeit hat die ”tiefen Risse” in unserer Gesellschaft, von denen in diesem ökumenischen Kirchenwort die Rede war, keineswegs zugeschüttet. Die Spaltung hat sich eher noch vertieft. Armut aber gefährdet den sozialen Frieden.

Link: Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit Wort des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland (1997)