Was ist ein Lernwerkstatt?
Link (zum Beitrag in 'kindergarten heute', Ausgabe 11-12 / 2004.)
Wir sind Mitglied im Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK), der als Bundesverband ein anerkannter Fachverband des Deutschen Caritasverbandes ist und 8000 Mitgliedseinrichtungen der Diözesen vertritt.
In Kassel betreibt die Kirche die Katholische Familienbildungsstätte, die mit Weiterbildungsangeboten Menschen in ihrer Erziehungskompetenz und Lebensbewältigung unterstützen und stärken will. Sie versteht ihre Arbeit als Lobbyarbeit für die Familie.
Wer hilft uns?
Das Projekt ist groß und großartig! Aber wir brauchen Hilfe?!
Wer berät uns, plant mit uns? Gibt uns Geld? Qualifiziert
unsere Leute?! Wer wird unser
Pate?
Wer tröstet uns, wenn wir wieder mal Absagen abheften müssen...
Technik-Museum-Kassel ?!!?
(...) In Rothenditmold, gleich neben dem Henschel-Museum auf dem ehemaligen Werksgelände, gibt es die Chance, ein 2500 Quadratmeter großes, auch für Besucher begehbares Museumsdepot zu schaffen, in dem einige der Technik-Schätze aufbewahrt und gezeigt werden können. (...) | Link
Link zur Kasseler Kinder-Uni
Warum knistern Pullover beim Ausziehen? Weshalb ist Stahl härter als Butter? Wie baut man eine Brücke? Warum können Roboter sprechen? Wieso gibt es Arme und Reiche in der Welt? Ihr möchtet Antworten auf diese und andere interessante Fragen hören? Dann seid ihr in der sechsten Staffel der Kasseler Kinderuni genau richtig.
Ideen und Konzepte:
Im Haus des BDKJ Aachen lernen kleine Forscher ihre Umwelt kennen [Video]
Absagen & Ausblicke
Mail vom 20.7.2009: "...Leider kann ich Ihnen keine Hoffnung auf eine Förderung Ihres Vorhabens »Turm für Kinderforscher« machen. Als operative Stiftung betreiben wir in erste Linie eigene Projekte von der Planung bis zur Umsetzung. ...Ich bitte Sie für diese grundsätzliche Entscheidung unseres Hauses um Verständnis und hoffe, dass Sie Ihre Pläne auch ohne unsere Hilfe realisieren können."
Mail vom 4.7.2009: "Sehr geehrter Herr Kroenung,
haben Sie herzlichen Dank für Ihre Mail. Da ich über Jahre hinweg unsere
Initiative ..//.. kommunikativ begleitet habe und selbst zwei Kinder im alter von 1 und 3 Jahren in einer Kita habe, laufen Sie bei mir mit Ihrem Anliegen persönlich offene Türen ein.
Allerdings ist es leider so, dass ..//..
senn wir gemeinnützig helfen, dann tun wir dies mit ..//..
waren in der Vergangenheit sehr aktiv und haben verschiedene Diskussionen angeregt, Vorschläge auf die (politische) Agenda gebracht und Initiativen ins Leben gerufen.
..//.. Mehr kann ich für Sie im Moment leider nicht tun und hoffe dafür auf Ihr Verständnis.(...)"
Unsere Mitarbeiterin wird Umweltlehrerin!
Frau Funt hat sich qualifiziert
zur Umweltlehrerin für unserer Einrichtung: Die erste
Leuchtpol-Fortbildung
fand im März 2009 rund um das Thema Energie und Umwelt statt.
Auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung zu kindlichen Lern- und Bildungsprozessen erhalten
durch das Projekt Erzieherinnen und Erzieher dazu in berufsbegleitenden Fortbildungen die notwendigen Kompetenzen zur Umsetzung des Bildungskonzeptes in ihren Kindergärten.
Unsere Mitarbeiterin gehörte zu den ersten Erzieherinnen und Erzieher,
die im Hessischen Weilburg am "Leuchtpol"-Fortbildungsangebot teilnehmen
konnte!
Schülerpraktikum
Wir freuen uns über Interessenten am Schülerpraktikum in unserer Kindertagesstätte.
Wie in den vergangenen Jahren, stellen wir auch im nächsten Jahr Praktikumsplätze in unserer Einrichtung zur Verfügung.
Bewerbungen nimmt die Leiterin, Frau Rita Liese, Marburger
Str. 87 (Kassel) entgegen.
Auch für die Aktion
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/ bieten wir Plätze
an!
Surftipp
"Ein Netz für Kinder" hat die Internetseite www.fragFinn.de geschaffen. Hier ist das Ziel einen geschützten, speziell für Kinder geeigneten Surfraum zu schaffen! Hinter fraFINN steht eine so genannte "Whitelist" von kindegerechten Internetseiten, mit deren Hilfe Kinder Medienkompetenz erwerben sollen.
Aus der Ideenkiste...
Schöne Nachricht!
Spende für unser Projekt in Aussicht! Vergelt´s Gott!
Wer grübelt mit, damit wir eine Lernwerkstatt im Kirchturm bekommen? <1. Juli 2009>
Hallo und Grüss Gott!
Liebe Freunde!
Wo Rothenditmold in Kassel liegt, dass wissen die Menschen dieser Stadt und Vielen sind die hohen sozialen Belastungsfaktoren bekannt. Seit
mehr als 2 Jahren bin ich katholischer Pfarrer
hier vor Ort.
Ich wage Ihnen zu berichten, dass ich am heutigen Tag
(1.7.2009) mit der Leiterin unserer kleinen Kindertagesstätte, Frau Margarita Funt, auf den fast 40m hohen Kirchturm St. Joseph gestiegen bin, der auf eine 100jährige Geschichte zurückschaut.
Im mächtigen Turm gibt es große Zimmer und Räume und wir haben im Geiste dort schon das "Labor" und die "Forschungsanstalt" für
Kinder auf dem Rothenberg in Kassel gebastelt,
eine Lernwerkstatt! Das wär´s!
Dort könnten unsere kleinen Menschen und natürlich die „Kitas“ der ganzen Stadt sich zum Experimentieren und Forschen treffen... unsere Phantasie hat bereits Flügel bekommen...
Was können wir von den Kräften der Natur und durch die Mühe der Menschen alles lernen und begreifen: Hoch droben schlägt mächtig der Klöppel die Stunden des Tages in der
Glockenstube... in Nachbarschaft baut ein großer Autokonzern Millionen an Achsen für die größten LKWs und der "Transrapid" wird neben der riesigen Lokomotivfabrik entwickelt.
Eisenbahngeschichte ist im Stadtteil sowieso ein Thema seit
mehr als 100 Jahren! Das alles und noch mehr, so hoffen wir,
wird in Zukunft auch in einem eigenen
Museum
nur ein paar Straßen weiter präsentiert!
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Meine Anfrage und mein Ruf um Unterstützung!
Darf ich es wagen, in dieser Form Sie und Ihre Verantwortlichen anzubetteln?
In einer gemeinsamen Anstrengung könnte ein „Turm für Kinderforscher“ in einem farbigen und spannenden Teil unserer Stadt entstehen.
Was ich in der aktuellen Diskussion lese von der frühkindlichen Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik, das wäre unser Traum, zumal im Stadtteil die alte Industriegeschichte längstens vorbei ist und wir mehr
dadurch mit sozialen Fragen heftig zu kämpfen haben. Chancengleichheit in Bildung und Teilhabe
scheinen in ferner Zukunft zu liegen.
Hier ist die Arbeitslosenzahl mehr als doppelt so hoch ist wie in Kassel selbst und 30 % (!) der Menschen leben von Sozialleistungen und wir haben den heftigsten Anteil Alleinerziehender zu verkraften. Es leben hier viele
Kinder, doch die Statistik verrät: Bis zum Abitur kommen
auffallend weniger, als woanders in der Stadt.
Das Spielgebild dieser Gesellschaft und Ihrer Lage beschäftigt und sorgt uns Tag für Tag in unserer Kita und fordert unsere bescheidene soziale Arbeit heraus.
Als katholische Kirche möchten wir uns hier engagieren und sind auf der Suche nach kompetenten Partnern und Ideengebern.
Viele Ingenieure und Techniker unserer Pfarreien habe ich vor Augen, die als "Senior-Experten" sich hier eine große Spielwiese finden könnten, und uns unterstützen würden.
Dürfen wir Sie auf uns neugierig machen? Natürlich wird es auch um Geld gehen. Aber das erste Ziel ist es, eine Lernwerkstatt zu schaffen, bereits bei Drei- bis Sechsjährigen soll am historischen Ort die Neugier auf Naturphänomene gefördert werden.
Wir wollen vorallem den Vorschulkindern (auch mit unserem pädagogischen Personal, das seit einigen Jahren Fortbildungen in diesem Bereich absolviert) die Möglichkeit geben, beim Experimentieren selbst Antworten auf alltägliche naturwissenschaftliche Phänomene zu finden.
Hinter dem Pfarrhaus sehe ich schon das Windrad und die Sonnenkollektoren auf dem Kita Dach ;-) Auf unseren 13.000 m2 Gelände stehen hohe Bäume, wächst ein prächtiger Garten und in der Nachbarschaft steht das Marienkrankenhaus, das ja dann schon fast ein eigener Forschungsschwerpunkt hergäbe....
Ich freue mich auf Ihre Antworten! Pfr. Stefan Krönung
Wasserdetektive bei der Arbeit
Da war was los beim "Club der schlauen Füchse" im vergangenen Kindergartenjahr 2008/2009. Bei uns wurde erkundet und gerforscht. Die Erzieherin Margarete Funt berichtet darüber. Mehr lesen...
Haus-der-kleinen-Forscher.de am lokalen Netzwerk interessiert
In Telefonaten und Briefen freunden wir uns in diesen Tagen
an, die kleine Kita und die große Stiftung, gefördert vom
Bundesministerium:
„Auch für Hessen wünschen wir uns, dass jedes Kind in seinem forscdhenden Lernen aktiv gegleitet wird. Wir möchtsn Sie dafür begeistern, als Partner des „Hauses der kleinenForscher“ den Aufbau von lokalen Netzwerken zu unterstützen.
Gerne würde ich gemeinsam mit Ihnen überlegen, wie wir das Angebot für Kinder in Ihrer Region verfügbar machen können."
lese ich frohgestimmt in einem Brief von Dr. Susanne Schweizer,
der Referentin für Kita-Netzwerke vom 16.7.2009. Haben wir
noch ein paar Netzwerker in unserer Nachbarschaft?!
SK 18.07.2009 | Infolink:
http://www.haus-der-kleinen-forscher.de/home.html
Interessenten und Kontaktleute für unsere Idee bislang:
Kirchengemeinde St. Bonifatius (P. Bulowski) |
Link
Technikmuseum Kassel (B. Skott) |
Link
Wir werden Gemüsegärtner!
Die EDEKA-Stiftung unterstützt im Rahmen des Projektes "Aus Liebe zum Nachwuchs" in diesem Jahr weitere 200 Kindergärten und Kindertagesstätten in ganz Deutschland mit Gemüsebeeten.
Die Kita St. Joseph ist dabei!
"Die 40 Kinder der Kita St. Joseph werden 2 Jahre lang durch die Stiftung zu kleinen Gärntern und Gemüsebauern ausgebildet und angeleitet" schmunzelt Pfarrer Stefan Krönung: "Das macht groß und stark, nützt und schmeckt. Besser als aus dem eigenen Garten geht gar nicht!"
"Die 2008 ins Leben gerufene Aktion zur Förderung frühkindlicher Bildung ist für unsere Einrichtung ein sinnvolle und gute Ergänzung unserer Arbeit", ergänzt die Leitungsvertretung der Einrichtung, Margarita Funt: "Der Lebensmittelladen in Rothenditmold der Familie Sebera ist passenderweise uns als Paten an die Seite gestellt worden! Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit".
Zum Projekt gehört es, dass Kindergärten in sozial benachteiligten Stadtteilen Deutschlands mit Pflanzerde, Setzlingen, Saatgut, Gartenwerkzeug, Lernmaterial und Gemüse(hoch)beeten ausgestattet werden.
Gemeinsam mit EDEKA-Einzelhändlern vor Ort, die als Paten das Projekt auch weiterhin betreuen, legten die Kinder die Beete an und hegten sie während der Vegetationsperiode. "Auf spielerische Weise lernen sie, dass Gemüse nicht aus der Konserve kommt", unterstreichen die Projektverantwortlichen die Aktion: "So werden sie auch in der wichtigen Vorschulphase erlebnisorientiert an gesunde Ernährung herangeführt, die Spaß macht."
Zum Start der Aktion am Dienstag, 19. Mai 2009 auf dem Rothenberg kamen
Ehrengäste der Pfarrei, Ortsvorsteher Norbert Hornemann, Vertreter der Presse
und viele Eltern unserer Kinder.
Komm, pflanz ein Baum..
"Komm, bau ein Haus, das uns beschützt, pflanz einen Baum, der Schatten wirft, und beschreibe den Himmel, der uns blüht, ..."
Kinder und Erzieherinnen der Kita St. Joseph pflanzten mit dem
Stadtgärtner und Landschaftsplaner Helmut Albers aus der Pfarrgemeinde Eichen vor der Kirche
in der Karwoche 2009.
Für Christen ist der Auftrag der Schöpfungsbewahrung ein wichtiges Anliegen, für die kleinen Menschen aus dem Kindergarten ist es kürzlich Erlebnis, Freude, Bewegung und Spass gewesen!
So konnten bei herrlichem Sonnenschein am große Bäume vor der traditionsreichen Josephskirche auf dem Rothenberg gepflanzt werden.
Groß und Klein gingen dabei gemeinsam ans Werk und die Träume reichten
weit in die Zukunft, etwa bei
Alexander (5): "Wenn ich groß bin, dann gehe ich mit meinen Kindern hier spazieren und wir schauen, wie groß der Baum dann geworden ist."
Die Umweltaktivitäten haben bei uns so richtig begonnen: das große Kirchengrundstück in Kassel-Rothenditmold wird seit Wochen und Monaten bearbeitet,
saniert und gepflegt. Der alte Garten hinter der Kirche wurde wieder in Betrieb genommen und durch die Neubepflanzung von fast 20 Bäumen und vielen Sträuchern möchte die Pfarrgemeinde einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten.
"Wer Natur bewußt erleben kann, der wird auch bereit sein sie zu respektieren und zu schützen", sagt der Schirmherr der Aktion, Pfarrer Stefan Krönung, "unser Kindergarten liegt auf unserem großen Grundstück mit altem Baumbestand, mit großer Freifläche, er ist naturnah! Hier können die Kinder erfahren, erleben und erlernen, was Schöpfungsverantwortung ist."
Energiesparen bei uns
Wir fangen an! Der Ressourcen-Verbrauch soll auch in unserem Kindergarten verringert werden. Wir gehen unsere Projekte dabei zweigleisig an: Einsparungen im Verbrauch von Ressourcen und damit Vermeidung von Emissionen sollen sowohl technisch umgesetzt werden als auch über das Verhalten aller Beteiligten erreicht werden. „Als christlicher Kindergarten-Betreiber haben wir hier eine wichtige Aufgabe“, sagt Pfarrer Stefan Krönung, der mit Mitgliedern des Verwaltungsrates und dem Fachwissen von Dipl.-Ing. Thomas Schalow zusammen für Schöpfungsbewahrung und kirchlichen Umweltschutz wirbt. „Wir können in unserer Einrichtung über vorbildliches Verhalten zu einer nachhaltigen Bewusstseinsbildung von klein an beitragen“, sagt Krönung: „Und am Sonntag predigen wir es den großen Menschen in der Kirche!“ In diesem Sinne sollen alle Mitarbeiter der Kita, Gremien der Kirchengemeinde und Christgläubige zusammen mit den 40 Kindern an dem Projekt beteiligt werden, das mit Beginn des neuen Jahres 2009 begonnen hat. „Wir hoffen damit einen Weg zu eröffnen, der bereits im Kindergartenalter den verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen prägt. Je früher die Kinder das verinnerlicht haben, umso besser werden sie es in ihrem späteren Leben umsetzen“. [ Umweltaktivitäten in der Pfarrei ]
Neues aus dem Kinderland St. Joseph
Unsere Kindertagesstätte auf dem Rothenberg hat 50 Plätze in 2 Gruppen in eigenen Räumlichkeiten.
Am Stichtag 2007 waren 40 Kinder angemeldet, davon 4 behinderte Kinder, 6 türkische Kinder, 2 philippinische, 3 Aussiedlerkinder, 6 mit Migrationshintergrund und je 1 Kind albanisch, marokkanisch, chinesisch, tunesisch und mazedonisch (=22). Für 27 Kinder (und Kita Harleshausen) kocht unsere eigene Küche.
Einige Plätze sind für Integrationsangebote reserviert.


