http://babyklappe-kassel.de/
Links und Quellen
- Das Leitbild des Deutschen Caritasverbandes (1996)
- Aktionsbündnis
Deine-Stimme-gegen-die-Armut.
Seelsorge im Krankenhaus
Die Messfeier im Marienkrankenhaus Kassel mit Pfr. Thomas Meyer
findet ab 19.01.2012 immer am Donnerstag, 18 Uhr (Kapelle).
Mo und Mi 18 Uhr bleiben als Zeiten für die Hl. Messe
bestehen.
Bestellen Sie den aktuellen
Pfarrbrief frisch per Mail!
Sie erhalten daraufhin regelmäßig die Informationen im PDF-Format
mit Gottesdienstzeiten und Veranstaltungshinweisen.
Gedruckte Exemplare finden Sie auch in der Kapelle des
Marienkrankenhauses oder am "digitalen
Schriftenstand".
Die Seelsorger aus der benachbarten St. Josephsgemeinde
laden an 3 Tagen in der Woche zum katholischen Gottesdienst in der Kapelle
des Krankenhauses ( Gebäudeteil A, 2. Obergeschoss ) ein, zu dem Sie ganz herzlich eingeladen sind.
Mo,
Mi. und Fr. um 18 Uhr
Sprechen Sie bitte rechtzeitig das Pflegepersonal an, damit Sie u. U. mit einem Rollstuhl zur Kapelle begleitet werden können. Tagsüber finden Sie in der Kapelle einen Raum für das stille Gebet, die innere Sammlung und Besinnung.
Link: Krankenseelsorge in der Pfarrei
Klinikseelsorge im Bistum Fulda | Link
Mit Kleidern eindecken
Die Pfarrei St. Joseph und die
Osteuropahilfe unterhält eine
Kleiderkammer
auf dem Rothenberg, wo Bedürftige sich kostenlos einkleiden können.
Monatlich werden Kleider für die
Hilfstransporte der
Malteser nach BIH
verpackt.
Darüber hinaus steht ein
Kleidercontainer des Malteser
Hilfsdienstes e.V. auf dem
Kirchengrundstück, dessen Erlöse für die
Jugendarbeit bestimmt sind. (2008, Krö)
Babyklappe rettet Leben!
In Kassel im Marienkrankenhaus, Marburger Str. 85, Tel. 0561/80730
befindet sich Babyklappe rechts neben dem Haupteingang des Krankenhauses. Sie ist ausgeschildert und durch eine Sichtwand geschützt. In den Babyklappen ist ein "Merkblatt" vorhanden, auf dem der Name des Kindes eingetragen werden kann.
Hier können auch Mitteilungen werden. Es ist heute nach wie vor möglich, ein Kind legal, unter Wahrung des Inkognito der leiblichen Mutter/Eltern, zur Adoption freizugeben.
Für weitere Fragen und Beratungen steht jederzeit gern der Träger der Babyklappe zur Verfügung:
Sozialdienst der katholischen Frauen e.V. (SKF)
Rittergasse 4
36037 Fulda
Tel.: 0661 / 8394-0
Die katholische Kirchengemeinde St.
Joseph setzt sich für das Recht auf
Leben aller Kinder ein und bittet die
geistlichen und weltlichen Autoritäten
sich für den Fortbestand der Babyklappen
in Deutschland einzusetzen, wie wir an
Bischof Heinz Josef Algermissen und den
Sozialdienst der kath. Frauen
geschrieben haben. Wir sind dankbar
dafür, dass das Marienkrankenhaus in
unserer Nachbarschaft diesen Dienst
trägt.
Stefan Krönung, Pfr. - Neujahr 2010
http://babyklappe-kassel.de/
Diskussion über sog. "Babyklappen"
"Leben ist besser, als Nicht-Leben". Der SKF im Bistum Fulda distanziert sich deutlich von Äußerungen der Bundesvorsitzenden und bezieht klar und deutlich Position zu den "Babyklappen" im Bistum Fulda: "Wir sprechen uns ganz klar für den Fortbestand aus, denn wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht."
Zuletzt auf der Herbstversammlung 2009 haben der Vorsitzende der Glaubenskommission, Karl Kardinal Lehmann, und Weihbischof Dr. Anton Losinger die Bischöfe informiert, wie im Nationalen Ethikrat Bedenken gegen die weitere rechtliche Ermöglichung der „anonymen Geburt“ und der „Babyklappe“ geltend gemacht wurden: "Ein solches Vorhaben könnte auch im nächsten Deutschen Bundestag eine Mehrheit finden. Die Bischöfe erwarten, dass die rechtlichen Bestimmungen, die die Einrichtung und den Betrieb einer „Babyklappe“ trotz einiger fortbestehender Fragen nicht ausschließen, um des Lebensschutzes in extremen Einzelfällen willen nicht verändert werden." | www.dbk.de
Weihbischof Vorrath forder Fortbestand von Babyklappe (Essen, 2009): "Schliessung wäre ein schwerer Fehler! Aus kirchlicher Sicht müsse das Lebensrecht immer an erster Stelle stehen."
Die Geschichte wird lebendig...
Das alte Foto zeigt das "Maria-Hilf-Krankenhaus" neben der Kirche St. Joseph auf dem Kassler Rothenberg. In der Pfarrchronik ist für den 12. April 1902 notiert: "Niederlassung der Barmherzigen Schwestern wird eröffnet in Kassel St. Joseph", und die Erläuterung lautet: "Kommerzienrat Wegmann steuerte zum Unterhalt der Schwestern monatlich 100 Mark bei. Aus der Niederlassung ist das große Marienkrankenhaus entstanden, zu dessen Errichtung Kommerzienrat Wegmann die Anregung bot und eine Gelände von rd. 11000 Quadratmetern unentgeltlich zur Verfügung stellte. (...)" - Die Entsstehung des heutigen Marienkrankenhauses dauerte unterdessen noch an und bis zur Weihe von Haus und Kapelle sollte es 1913 werden (22. Januar).
Neue Schwestern aus Indien in Kassel
Zum Sonntagsgottesdienst der Pfarrei St. Joseph am 22. Januar 2011 konnte Pfarrer Stefan Krönung aus Indien Sr. Seraphine (in Paderborn ausgebildet) herzlich begrüßen. (vlnr: G. Birg, Sr. Seraphine, Pfr. Krönung, N. Horbert, Sr. Marita Thomas).
10 Jahre Babyklappen im Bistum Fulda
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) feierte auf seinem Patronatsfest am 8. Dezember
2011 auch das 10-jährige Bestehen der Babyklappe im Bistum Fulda.
Dr. Annette van Dyck-Hemming, Redaktionsmitglied des
katholischen Kassel-Magazins "[ mittendrin ] und außen vor", hielt den Festvortrag: „Es kann nicht sein, dass im Streit um die Babyklappe das juristisch verbriefte Recht auf Kenntnis seiner Herkunft ausgespielt wird gegen das Recht eines Kindes auf ein lebenswertes Leben!“
|
Link und Vortragsmanuskript
Thomas Meyer neuer Klinikspfarrer in Kassel
Pfarrer Thomas Meyer (Kassel) ist mit Wirkung vom 1. August
2010 zum Klinikpfarrer in Kassel ernannt worden.
Er tritt die Nachfolge von Pfarrer Martin Gies (Fuldatal) an, der dieses Amt seit August 2002 innehatt.
Ökumenischer Krankenhausbesuch am Rothenberg
.... Engelscharen, sichtbar für jedermann und jederfrau huschten am vergangenen Mittwoch über die Stationen des Marienkrankenhauses und besuchten in Begleitung von Pfr. Dirk Stoll (ev. Philippusgemeinde), Pfr. Stefan Krönung und Sr. Maria Thoma mit großem Gefolge die Patienten. Sie brachten mit Segenswünschen auch Geschenke. Zuvor gestalteten Ehrenamtliche der Gemeinden mit ihren Pfarrern eine Adventdandacht in der Kapelle des Krankenhauses. Diese vorweihnachtlichen Besuche haben eine lange Tradition auf dem Rothenberg und sind ein Segen für die Einrichtung.
Tag der offenen Tür - 19. September 2009
Mit einem Gottesdienst und der Segnung der neuen Räume
durfte der Tag in der Klinik um 10 Uhr auf dem Rothenberg
beginnen. Mit den Ordensschwestern, Mitarbeitern, Gästen und
Gemeindemitgliedern konnte Pfr. Stefan Krönung beten: "Tröste
die Leidenden und sei den Sterbenden in diesem Haus nahe.
Gib den Ärzten und ihren Mitarbeitern Kraft und
Hilfsbereitschaft, uns allen lebendiges Mitgefühl und
herzliche Anteilnahme." |
Link
Antrittsbesuch der Generaloberin
Die im Generalkapitel der »Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul« in Fulda nach Ablauf der zwölfjährigen Amtszeit von Schwester Brunhilde Wehner am 31. Oktober 2008 in die Ordensleitung neu gewählte Generaloberin Schwester M. Rosalia Bagus war am heutigen Tag zum "Antrittsbesuch" im
Marienkrankenhaus in unserer Nachbarschaft.
Zum Mittagessen waren neben der Hausoberin Sr. Maria Thoma auch Sr. Sturmia und Geschäftsführer Michael Schmidt geladen. Auf der Gästeliste standen weiterhin Pfr. Stefan Krönung und Diakon Martin Gerstel. Über die Zukunft der Schwesternniederlerssaung wird nach Auskunft der Generaloberin derzeit nicht nachgedacht. Bei einem "Tag der offenen Tür" am 19. September im Marienkrankenhaus sollen die neuen Räume eingeweiht werden und im Jahr 2013 plant man das 100-jährige Jubiläum des Krankenhauses.
Barmherzige Schwestern seit 175 Jahren im Bistum Fulda
"Bei der feierlichen Einführung der ersten aus Straßburg gekommenen Barmherzigen Schwestern vor nunmehr 175 Jahren, am 20. Juli 1834, nannte sie der damaligen Bischof von Fulda, Johann Leonhard Pfaff, „Engel der Not leidenden Menschheit“. Er stellte dann den Gläubigen ein Lebensbild des hl. Vinzenz vor Augen, der ein Senfkorn in die Erde gelegt habe, aus dem ein mächtiger Baum entstanden sei, von dem nun ein Zweig in Fulda eingepflanzt werden konnte.
Die Hoffnungen und Wünsche, die damals zum Ausdruck gebracht wurden, dürfen wir im Rückblick auf 175 Jahre in großer Dankbarkeit als vom Segen Gottes und reicher Ernte begleitet betrachten. Neben den Krankenhäusern und Altenheimen als primäres Engagement entwickelten sich vielfältige Einrichtungen erzieherischer und pflegerischer Art, die das Mutterhaus einrichtete oder in denen es die inhaltliche und organisatorische Arbeit leistete. Dazu kamen die vielen stillen Dienste in kirchlichen Einrichtungen vom Priesterseminar über Konvikte und Heime bis zum Einsatz im Bischofshaus. Ein Verzeichnis der Tätigkeitsorte aus dem letzten Jubiläumsjahr 1984 zählt insgesamt 131 Niederlassungen auf.
(...)"
Bischof Heinz Josef Algermissen, 4.7.2009 |
Link zum aktuellen Festprogramm
Geschichte und Bedeutung des Marienkrankenhauses
Das Krankenhaus auf dem Kasseler Rothenberg wurde 1913 eröffnet. Der Großherzigkeit des Industriellen Kommerzienrat Peter Wegmann, Eigentümer einer Waggonfabrik, ist es zu verdanken, dass 1902 drei Vinzentinerinnen des Fuldaer Mutterhauses für die ambulante Krankenpflege in den damaligen Kasseler Vorort Rothenditmold kamen.
Einige Jahre später schenkte er der Kongregation 10.000 Quadratmeter seines Grund und Bodens auf dem Rothenberg für den Bau des Marienkrankenhauses.
Seit einigen Jahren geht nun der Klinikträger daran, das Haus umfassend umzugestalten. Er errichtet neue Gebäude und bringt Funktionsräume wie Operationssäle und medizinische Behandlungsräume auf den neuesten Stand der Medizintechnik.
Am Ende dieser Gesamtsanierung wird ein Krankenhaus mit „Hotelniveau" stehen.
Das Marienkrankenhaus ist auch Ausbildungsstätte für Pflegeberufe im Verbund mit dem Christlichen Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe (CBG) in Kassel. Eine enge Verbindung besteh: zum Umve:sitätsklinikum Marburg Lahn. Als Akademisches Lehrkrankenhaus stellt das Marienkrankenhaus mit seinen 169 Betten eine Reihe von Ausbildungsplätzen zur Verfügung. Um eine optimale und zugleich ökonomisch tragfähige Versorgung der Patienten zu sichern, besteht ein Kooperationsvertrag mit dem Elisabeth-Krankenhaus und dem Diakonie- Gesundheitszentrum in Kassel sowie dem Elisabeth-Krankenhaus in Volkmarsen. Seit einigen Jahren bietet das Marienkrankenhaus mit einer „Babyklappe" die Möglichkeit, von Aussetzung bedrohte Neugeborene anonym in sichere Obhut zu geben.
Die Mitarbeiter des Marienkrankenhauses fühlen sich dem gemeinsam erarbeiteten Leitbild verpflichtet, das im christlichen Menschenbild liebender und barmherziger Zuwendung die Grundmotivation für die medizinische und pflegerische Arbeit sieht.
