[Archivseiten 2008 ]
Aus der Geschichte:
Zu einem gemeinsamen Gebet für die Mission hatte die Baptistin Mary Webb in Boston im Jahr 1812 eingeladen. Frauen befassen sich im 19. Jahrhundert mit der Situation von Frauen und Kindern in den Missionsgebieten. Sie gründen Frauenmissionsgesellschaften in England und den USA. Diese Initiativen überschreiten bald die Konfessionsgrenzen. In den USA und Kanada werden ab 1887 landesweit Gebetstage organisiert. Frauen beschäftigen sich intensiv mit den Missionsländern.
Das "informierte Beten" ist auch heute Grundlage des Gebetstages, der immer ein Land in den Mittelpunkt stellt. 1926 laden amerikanische Frauen weltweit zu dem Gebetstag ein und erfahren eine große Resonanz.
In Deutschland wurde das Anliegen wieder aufgegriffen, seit Mitte der sechziger Jahre beteiligen sich auch katholische Frauenverbände. Inzwischen ist der weltweite Gebetstag in über 170 Ländern verwurzelt.
Quelle: www.kath.de
Kirchen, Veranstaltungen, Gottesdienste... sammelt und bereitet die "Kirchensuchmaschine" auf und versucht eine deutschlandweite Liste für die Messfeier zu erstellen. Unseren Pfarrbrief können Sie aktuell und frisch per Mail bestellen! Sie erhalten daraufhin regelmäßig die Informationen im PDF-Format. Ältere Ausgaben schicken wir Ihnen gerne per Mail zu! Die Gottesdienstordnungen der kath. Kirche in Kassel erreichen Sie über die Portalseiten der Katholischen Kirche Kassel.
Aus der Werkstatt
Martin Löwenstein SJ hat eine "Bastelanleitung" für Fürbitten verfasst: "Sie soll helfen, gute Gebete zu formulieren, in denen sich eine Gemeinde oder Gruppe wiederfindet und die sie gerne mitbetet. Es ist etwas Wunderbares, wenn Christen gemeinsam beten. Davor aber steht das Gebet jedes einzelnen. Deswegen ist der beste Weg zu guten Gemeindegebeten, erst einmal diese Regeln beiseite zu legen, um selbst, mit eigenen Worten und allem, was dich bewegt, mit Gott ins Gebet zu kommen." [ PDF ]
Weltgebetstag 2012 in St. Joseph
... in St. Joseph: Die Weltgebetstagskerze wurde nach der heutige Liturgie an unsere Kirchengemeinde überreicht. Die Gottesdienstordnung kommt aus Malaysia. Das Thema: "Let Justice Prevail"
Weltgebetstag 2011
Frauen aus Chile haben eine Gottesdienstordnung zu dem Thema geschrieben: „Wie viele Brote habt ihr?“ ( Mk 6, 38). Brot ist in Chile fast eben- so beliebt wie in Deutschland. Chile ist ein Land, das reich ist an Naturgütern. Angesichts der Globalisierung fragen die Frauen, wie wir neue Wege des Teilens und der Solidarität entwickeln und eine neue Vision gesellschaftlichen Miteinanders leben können. Zusammen mit der Ev. Zionskirche, St. Laurentius und St. Joseph bereiten wir den Ökumenischen Weltgebetstagsgottesdienst vor.
Dieses Mal findet er am Freitag, 04. März 2010., in der Ev. Zionskirche, Philippinenhöfer Weg 2, statt.
Montag, 21.Februar, 19.00 Uhr: Gestaltung der Feier. („Generalprobe“)
Wer aus unserer Gemeinde hat Lust mitzumachen?
Bitte bei Frau Hornemann unter Tel.: 0561 / 891224 melden.
Es grüßt Sie herzlich Pfrin. Goldbach-Bolz Ev. Zionskirche
Fr. Tschöpe aus St.Laurentius und Fr.Hornemann aus St.Joseph.
Weltgebetstag 2010 in St. Laurentius
Der von den Frauen aus Kamerun gestalteter Gottesdienst brachte uns das Land mit seinen Problemen, seiner Kultur und Religiosität näher. Die Frauen ermutigen uns, Leben und Alltag neu wahrzunehmen – als Quelle und Ort zum Lobe Gottes! Im Gottesdienst wurde die Lebendigkeit in den Liedern, Gebeten und Tanz spürbar. Diesen Weltgebetstag feierten wir dieses Jahr in St. Laurentius mit der Philippus-Kirchengemeinde (Auferstehungskirche, Kirche Rothenditmold), St. Joseph-Gemeinde und der Zionskirche. Die diesjährige Kollekte erbrachte € 590,00. Mit dieser Kollekte geben wir ein sichtbares Zeichen für die Förderung von Frauenprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika im Pazifik und in Osteuropa. Die Projekte aus dem Land, aus dem die Gottesdienstordnung kommt, werden dabei besonders berücksichtigt. Die Förderhöhen betragen bis zu 30.000 Euro. Die finanzielle Unterstützung ist oft eine willkommene Starthilfe für Basisprojekte, die möglichst von den Frauen selbst organisiert werden. Allen Spenderinnen, Spendern und Helferinnen ein herzliches „Vergelt’s Gott! Maria Tschöpe
[Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen 2010, Freitag, den 5. März um 15.00 Uhr, St. Laurentius Kirche, Weidestraße 26]
[ Link ]
Die Liturgie kommt von christlichen Frauen aus Kamerun und steht unter dem Leitsatz: „Alles, was Atem hat, lobe Gott“ Dieses Land wird wegen seiner landschaftlichen und kulturellen Vielfalt oft als „Afrika im Kleinen“ bezeichnet. Es erstreckt sich von der Atlantikküste an der Bucht von Bonny über das Adamaoua-Hochplateau bis zum Tschadsee. Regen- wälder, Savannen, Steppe und Wüste prägen es. Die Bevölkerung gehört Bantu- wie auch Sudanvölkern an. Sie bekennt sich zum Christentum, zum Islam oder zu Naturreligionen. Dass das Land Französisch und Englisch als Amtssprache hat, ist Folge seiner Geschichte als Kolonie.
Maria Tschöpe, Tel. 898472
Pfarrgemeinderat St. Laurentius
Weltgebetstag 2009 in St. Joseph
„Viele sind wir, doch eins in Christus“, so lautete das Motto des diesjährigen Weltgebetstages der am Freitagnachmittag
mit 70 Teilnehmern in St. Joseph auf dem Rothenberg
gefeiert wurde, wie in 170 Ländern der Welt ebenfalls. Den gut besuchten Gottesdienst, dessen Liturgie dieses Jahr von Frauen aus Papua-Neuguinea erarbeitet wurde, hatte ein Vorbereitungsteam beider Konfessionen
unter Leitung von Renia Hornemann gestaltet.
Schon beim Eintreten in die Kirche wurden die Gottesdienstteilnehmer von der Atmosphäre gefangen genommen. Im Mittelpunkt stand die Feuerstelle, an der sich alles trifft, das Kreuz mit dem Bilum - die traditionelle Netztasche in der alles transportiert wird, sogar die Babys und die Landschaft Papua-Neuguineas mit ihren Früchten und Bodenschätzen
waren aufgebaut. Mit einem kleinen Säckchen Kaffeebohnen wurden die Besucher am Eingang begrüßt.
In Spielen wurde Papua-Neuguinea vorgestellt, wie das Land, die Traditionen und anderes mehr.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen Lesungen des Apostel Paulus: Viele sind wir, doch eins in Christus, jeder mit seinen Talenten und Begabungen die auch jeder und jede freudig nutzen soll und aus dem Alten Testament die Geschichte der Rettung Mose, wie zwei unterschiedliche Frauen Leben retten können. Dies wurde untermauert mit Berichten aus der heutigen Situation der Frauen aus Papua-Neuguinea. Frauen, die es mit ihrer Beharrlichkeit fertig brachten, den Bürgerkrieg in der Provinz Bougainville zu beenden.
Gebete und Fürbitten untermauerten diese Lesungen.
Zwischendurch erklangen immer wieder Lieder mit den flotten Melodien aus Papua-Neugiunea, begleitet
von L. Vereb an der Orgel und am Flügel, Nach dem Vater Unser in TOK PISIN - einer der offiziellen Sprachen Papua-Neuguineas wurden die Gottesdienstbesucher noch zur
Kaffeetafel und Begegnung eingeladen.
Wozu Kollekten und Sammlungen in den Gottesdiensten der Kirche?
Hier finden Sie Informationen über unsere Sonntags- und Festtagskollekten

