Völker und Nationen bei uns:
Täglich Pfingsten ;)
Ökumenisches Abendlob in der Pfarrkirche St. Joseph
Betet ohne Unterlass... die Einladung zum gemeinsamen Abendlob, dem kirchlichen Stundengebet in St. Joseph ist eine Einladung zum gemeinsamen Gebet aller Christen. In den Pasalmen und Texte der Bibel feiern wir Christus, das abendlose Licht! | Mehr lesen..
Internationaler Frauengarten
Ökumene ist "international": Mit Petra Kaltenstein startete am 15.03.2010 vom Diakonischen Werk das Projekt "Frauengarten", das eine Laufzeit bis 9/2011 hat.
Weltgebetstage der Frauen
Unsere Gemeinde St. Laurentius ist Gastgeber des diesjährigen Tages. Mehr lesen...
Ökumene:
Ein Fusionsgottesdienst führt zwei Gemeinden zusammen. "Wir können gespannt sein, was uns 2008 erwartet",
hatte Bischof Dr. Martin Hein am Neujahrstag gesagt. Dabei bezog
er sich in seiner Predigt in der Martinskirche nicht nur auf das, was das neue Jahr allgemein bringen wird, sondern konkret auf eine Neuerung in Kassels Kirchenlandschaft: die Fusion von evangelischen Kirchengemeinden.
Mit Beginn des Jahres 2008 schließt sich die ev.
Kirchengemeinde Rothenditmold mit der
Auferstehungsgemeinde zusammen. Das neue Pfarrgebiet mit etwa 3700 Gemeindegliedern umfasst jetzt das Gebiet zwischen Gleisdreieck, Holländischem Platz, Eisenschmiede und Rothenberg.
Um die Gemeinden kümmert sich ein neuer, gemeinsamer Kirchenvorstand.
Pfr. Dirk Stoll bleibt wohnhaft in Rothenditmold.
Das Gemeindebüro ist in der Mombachstr. 24.
Hintergrund
Die Gründe für die Zusammenschlüsse von Kirchengemeinden sind sinkende Mitgliederzahlen. Auch zur Auflösung von Kirchengemeinden ist es dabei gekommen. Neue - gemeinsame - Kirchenvorstände übernehmen die Ämter, die aus neun evangelischen Kirchengemeinden zu drei neuen Gemeinden zusammengeschlossen worden sind: Zum Evangelischen Stadtkirchenkreis Kassel gehören künftig 25 statt 31 Kirchengemeinden. Neben Kassel-Mitte gibt es die neue Philippus-Kirchengemeinde (Kirchengemeinden Rothenditmold und Auferstehungskirche). Die Marienkirche, Jakobuskirche und Immanuelkirche haben sich zur Trinitatis-Kirchengemeinde zusammengeschlossen.
Zu unseren ökumenischen Nachbarn gehört die Zionskirche und die evangelische Gemeinde mit Pfarrerin Birgit Jähnert.
Die Babtisten haben ein "Bethaus" in der Marburger Str.

SK | 20.1.2008
Schöpfungsfrage gemeinsam in den Blick genommen
Erstmals „Tag der Schöpfung“ im Stadtteil Philippinenhof-Warteberg
Am 2. September wird erstmals in Hessen von allen christlichen Kirchen ein
„Tag der Schöpfung“ gefeiert. Im Kassler Norden veranstalten die
evangelische Zionsgemeinde und die katholische Kirchengemeinde St.
Laurentius einen ökumenischen Gottesdiest und laden dazu ein. Pfarrerin
Birgit Jähnert erklärt den Stationsgottesdienst: „Beginn ist um 18 Uhr in
der Kirche St. Laurentius, ein Pilgergang führt uns zum markanten Kreisel
am Eingang des Stadtteils. Gemeinsam wollen wir Blumenzwiebeln in die Erde
stecken, die uns im nächsten Jahr an Gottes gut Schöpfung erinnern.
Abschluss des Gottesdienstes ist in der benachbarten Zionskirche geplant.“
Gemeinsam mit Pfarrer Stefan Krönung ist ihr und vielen Christen die
Bewahrung der Schöpfung ein großes Anliegen.
Die Anregung, einen Tag der Schöpfung zu feiern, geht auf Beschlüsse der
europäischen Kirchenleitungen und der Arbeitsgemeinschaft christlicher
Kirchen (ACK) in Deutschland zurück. Pfarrer Krönung: „Wir wollen gemeinsam
Innehalten inmitten des Alltags und Hinsehen auf das Einzelne, das Detail.
Im Gottesdienst und auf unserem Pilgergang wollen wir das nur vordergründig
Unscheinbare und in Wirklichkeit doch so Faszinierende an den
Erscheinungsformen der belebten- und unbelebten Natur entdecken und Gott
preisen.“
Der Schöpfungstag wird eine Tradition im Stadtteil Philippinenhof-Warteberg
werden und die Veranstalter überlegen bereits 2012 eine „Kirchenwoche“
Anfang September zu veranstalten, die Umwelt- und Schöpfungsfragen
thematiesiert. „Wir leben gemeinsam in einem Erdenhaus und müssen uns den
Fragen nach Klima, Stimmung, Glaube und Gemeinsinn stellen“, deutet Pfr.
Krönung das gemeinsame Konzept.
Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius
Weidestr. 36
www.sankt-laurentius-kassel.de
0561.83558
Zionskirche
Weidestraße 2,
0561-89 17 18.
www.zionskirche-kassel.de/
34127 Kassel
Weitere Informationen finden sich im Internet unter
www.schoepfungstag-hessen.de
Ökumene läuft im Stadtteil
Mit Pfarrer Stoll von der Evangel. Philippusgemeinde hat ein qualifzierter Anbieter die Möglichkeit eröffnet, mit NordicWalking vor allem Mütter für diese gesunde Sportart zu gewinnen. Montags starten im Rahmen der Netwerkarbeit AKERo in diesen Tagen die Bewegungsfreunde am Kath. Kindergarten St. Joseph (Montags, 9 Uhr - Anne-Frank-Haus, 9.15 Uhr). Info: Pfr. Stoll Tel. 89 59 13.)
Ökumene in Kassel: Arbeitskreis christlicher Kirchen
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Kassel ist ein Zusammenschluss von Christen, die sich im Bekenntnis auf Jesus Christus und den dreifaltigen Gott zusammengeschlossen haben. In der Präambel der ACK Kassel heilßt es: "Die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Kassel verbundenen christlichen Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften wollen in ihrer Gemeinsamkeit im Glauben an den einen Herrn Jesus Christus, der Haupt der Kirche und Herr der Welt ist, in Zeugnis und Dienst gerecht werden zur Ehre Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Fassung vom 6.10.1994) | Link
Ökumenischer Kirchentag 2010
St. Joseph beteiligt sich bei der Aktion des Katholikenrats im Bistum Fulda. Konkrete ökumenische Aktionen gibt es bei uns, konkret steht an der gemeinsame Seniorenadvent am 29.11., den wir mit der Ev. Philippusgemeinde gestalten. Auch unsere Kindertagesstätte ist beim Programm dabei.
Am Kirchentag selbst waren Jugendliche und Sanitäter der Malteser in München und haben festgesteltl: "Die Ökumen ist wetterfest! Das Miteinander der Konfessionen auch an kühlen und nassen Tagen um Christi Himmelfahrt funktioniert."
Altorientalische Kirchen zu Gast
Syrer, Eritreer, Äthiopier.... Gottesdienst in vielen Sprachen
der Kirche sind in St. Laurentius und St. Joseph zu hören. Seit Anfang 2008 sind die Mitchristen der äthiopisch-eritreisch-katholischen Kirche in guter Regelmäßigkeit zu Gast auf dem
Rothenberg. Sie ist eine mit dem Papst von Rom unierte Katholische Ostkirche mit dem Geez Ritus als liturgischer Ordnung. Sie ist zu unterscheiden von der äthiopisch-eritreischen orthodoxen Kirche,
die sich ebenfalls schon bei uns zur Liturgiefeier getroffen
hat...
Die Bevölkerung Eritreas (ca. 4,5 Millionen) besteht je etwa zur Hälfte aus Moslems und Christen. Von den Christen sind:
ca. 45% koptisch-orthodoxe Christen
und 150.000 Katholiken.
Hier finden Sie weitere Informationen über die Eritreische Gemeinde.
Abel Mdullah predigt Woche des ausländischen Mitbürgers
Ökumenischer Gottesdienst in Rothenditmold Kassel. Schon zum 2. Mal feierte die katholische Kirchengemeinde St. Joseph und die evangelische Philippus-Kirchengemeinde im Oktober (19 Uhr in der evangelischen Kirche Kassel-Rothenditmold - Wolfhager Straße 182) einen ökumenischen Gottesdienst zur Woche des ausländischen Mitbürgers. Pfarrer Stefan Krönung (kath.) und Pfarrer Dirk Stoll (ev.) feierten die Liturgie, die Predigt hielt Abel Mdullah, Leiter der afrikanischen Gemeinde Kassels: "Wir werden an diesem Gottesdienst und der Begegnung der Menschen auch in Zukunft festhalten!"
Ökumeneaufruf des Fuldaer Bischofs
Bischof Heinz Josef Algermissen rief in seinem
Hirtenbrief
2008 an die Gläubigen in den
Gemeinden seiner Diözese unter der Überschrift "Geistliche Ökumene"
zur Einheit der Christen auf.
Er befaßte sich mit den Grundlagen der
Ökumene in Deutschland und stand im Zusammenhang mit der "Gebetswoche
für die Einheit der Christen". Der Oberhirte stellte
dabei konkret die geistlichen Fortschritte in der Ökumene in
seinem Bistum heraus und gab folgende Empfehlungen:
1. Das Gebet, das immer von jener Unruhe sein sollte, die Streben nach der Einheit und deshalb eine der notwendigen Formen der Liebe ist;
2. die Danksagung, getragen vom Bewußtsein, "daß sich der Geist unserer Schwachheit annimmt"; und
3. die Hoffnung, die uns Klarheit, Kraft und Mut verleiht, um die nötigen Schritte zu unternehmen.
Für alle Gemeinden gelte der Wunsch, eine neue Ökumene des Gebetes, der Danksagung und der Hoffnung zu entwickeln, die zur sichtbaren Einheit aller Christen in der einen Kirche Christi führe.
"Betet ohne Unterlaß!"
Aus dem Hirtenbrief: "Der Pionier der Ökumene Paul Couturier, der auch der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen den entscheidenden Anstoß gab, habe über die Art des Betens gesagt: "Es kommt darauf an, daß ich den anderen in mir beten lasse. So beten in mir und mit mir bei der Heiligen Messe, beim Brevier und beim stillen Privatgebet meine Brüder, die Protestanten, Anglikaner und Orthodoxen. Und so wie ich bin, nehme auch ich teil an der Feier der göttlichen Liturgie und am Stundengebet der überzeugten Orthodoxen, am öffentlichen und privaten Gebet der eifrigen Anglikaner und am Abendmahlsgottesdienst der gläubigen Protestanten." (...)
Anregungen im Detail
• Im Advent und in der Weihnachtszeit könnten gemeinsame Vespergottesdienste gefeiert werden. Auch am 31. Dezember wäre ein gemeinsamer Dank- und Bittgottesdienst möglich, der deutlich machen würde, daß wir als Christen gemeinsam in das neue Jahr gehen. Ebenso kann der beliebte katholische Brauch des Sternsingens ökumenisch ausgeweitet werden. Am Fest der Taufe des Herrn könnte eine ökumenische Tauferneuerungsfeier, besonders für konfessionsverbindende Paare, stattfinden.
• In der Fastenzeit und Karwoche bieten sich gemeinsame Aktionen wie der Jugendkreuzweg an, aber auch theologische Vortrags- und Gesprächsabende zu einem ökumenischen Thema. Der Weltgebetstag der Frauen hat in vielen Gemeinden als ökumenischer Gebetstag eine gute Tradition.
• Am Abend des Ostersonntags bietet sich eine gemeinsame Vesper mit Verehrung der Osterkerze an. Wichtig ist in der österlichen Zeit vor allem die Pfingstnovene mit dem drängenden Gebet um die Einheit der Christen. Das Bitten um den Heiligen Geist ist für die Ökumene je neu wie ein Atemholen.
• Während des Jahres können gemäß der üblichen Bräuche und Festzeiten immer wieder Tage gefunden werden, an denen man gemeinsam als Christen Zeugnis ablegt. Zu denken ist z. B. an den Schuljahresanfang und das Schuljahresende oder an ein ökumenisches Totengedenken im November. Es ist sicherlich ein eindrückliches Zeichen, wenn Christen gemeinsam im Gebet das Gedächtnis ihrer Verstorbenen pflegen. Der Glaube und die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten verbinden uns und könnten so gerade in schweren Zeiten deutlich machen, daß wir als Christen verschiedener Konfessionen von derselben Hoffnung erfüllt sind.
• Schließlich ist noch das Gedächtnis gemeinsamer Glaubenszeugen zu nennen, wie es im letzten Jahr das Gedenken an die heilige Elisabeth schon deutlich gemacht hat. Immer mehr wird auch von evangelischer Seite das Beispiel überzeugter Christen in den Mittelpunkt ihrer Verkündigung gerückt, so daß hier vielfältige Anknüpfungspunkte bestehen.
Infos unter: www.bistum-fulda.de
60 Jahre ACK
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) feiert ihr 60-jähriges Bestehen. Sie war am 10. März 1948 gegründet worden. Ihr gehören heute 16 Mitgliedskirchen an. Der Beitritt der katholischen Kirche war 1974. Ziele: Spannungen zwischen den Konfessionen zu beheben und die Einheit der Christen zu fördern.
