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    Wir haben Kontakt zur Kasseler Fernwärme! Mitte Januar 2009 hatte ich wissen wollen: "Für unsere Kita auf dem Rothenberg (Marburger Str. 87) steht eine neue Heizanalage an! Meine Fragen - die auch unser Pfarrhaus, das Gemeindehaus und eben den Kindergarten und vielleicht sogar die große St. Josephskirche betreffen: Ist eine Weiterplanung des Fernwärmenetzes bis auf den Rothenberg angedacht und bis wann etwa ist das in Sicht?!" - Ortstermin noch im April, da auch das benachbarte Marienkrankenhaus Interesse zeigt.

    Diskussion:
    Wieviel Wärme hat das Marienkrankenhaus übrig und gibt es für eine Möglichkeit, dort anzudocken - oder wann kommt die Fernwärme zu uns?!

    Pfarrhaus St. Joseph:
    Heizung ist dringend zu erneuern!
    Gas? Pellets?

    Gemeindehaus St. Joseph
    Energetische Sanierung hängt vom zukünftigen Nutzungskonzept ab

    Kindertagesstätte von 1966:
    Energetische Sanierung in Planung und Erneuerung der Heizungsanlage dringend erforderlich.

    Link:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nahw%C3%A4rme

    www.asue.de  - Die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. fördert die Weiterentwicklung und Verbreitung sparsamer und umweltschonender Technologien auf Erdgasbasis.
    www.dena.de  Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien. www.energie-verstehen.de - Das Verbraucher-Informationsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
    www.stwks.de  - Im Bereich „Werke-Interaktiv“ können Sie Ihren Verbrauch für Strom und Wasser analysieren und Ihre Energiekosten direkt ausrechnen! Außerdem finden Sie jede Menge weiterer Energiespartipps.
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    Weiter gehts... Taten folgen

    "Die Kirchengemeinde St. Joseph ist bemüht, den Gebäudebestand einer energetischen Grundsanierung zu unterziehen und die technische Gebäudeausstattung zu optimieren" bestätigt mit Datum vom 25. Juni 2009 die Bauabteilung des Bischöflichen Generalvikariates in Fulda die Initiative des Arbeitskreises Umwelt (AKKU) mit Pfarrer Stefan Krönung und dem Verwaltungrat. Nach Auswertung der Verbrauchsdaten soll nun ein Stufenplan erstellt werden, die anstehenden Kosten werden ermittelt und Zuschussmöglichkeiten geprüft werden in Zusammenarbeit mit der Umweltbeauftragten des Bistums. Das BMU-Förderprogramm kommt zur rechten Zeit, um mit unseren ersten Erfahrungen hier weiterzukommen!
    SK | 03.01.2011

    Erste Tonne CO2 auf dem Rothenberg zukünftig eingespart

    Im Januar 2009 haben wir im großen Kirchenraum 176 Glühbirnen ausgetauscht und durch Energiesparlampen ersetzt: "Da wir in den meisten Gottesdiensten nur ca. 100 Lampen geschaltet haben beläuft sich die Energieeinsparung auf 1326 KWH dies entspricht 0,928 t CO2 im Jahr" hat bereits Rainer Krumm, Verwaltungsratsmitglied und Mitgründer des Arbeitskreises AKU in Sankt Joseph ausgerechnet. Pfarrer Krönung freut sich im Hinblick auf den Auftrag der Schöpfungsbewahrung darüber: "Unser Gotteshaus spart zukünftig die erste Tonne CO2 ein. Für uns ist das nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zur weiteren Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich des kirchlichen Umweltschutzes. Jetzt schauen wir auf unseren Kindergarten, unser Pfarrhaus und die Gemeindehaus. Die Zukunft der Pfarrei soll im "grünen Bereich" liegen. Vielleicht können wir auch ein Umweltzertifikat erreichen."
     

    Umweltlehrerin für die Kita auf Fortbildung

    März 2009: Unsere stellvertretende Kita-Leiterin M.Funt hat sich mit  57 Erzieherinnen und Erzieher zur Umweltlehrerin für unsere Einrichtung qualifziert: Die erste Leuchtpol-Fortbildung fand im März im hessischen Weilburg rund um das Thema Energie und Umwelt. (Kita)

    Kassler Strom ist umweltfreundlich

    Kassel ist die erste deutsche Großstadt, in der alle Haushalte mit umweltfreundlichem Strom beliefert werden, der mit Wasserkraft aus Skandinavien hergestellt wird. Die Stadtwerke versprechen: "Ihr Strom kommt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen."
    Allein es fehlt der Glaube und der Nachweis  und der Vorwurf lautet auf "Greenwashing". (Kritik)

    Was wir schon gelernt haben...

    Mit knapp 11 Tonnen liegen die Einwohner Deutschlands im Schnitt deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von ca. 4 Tonnen bzw. über dem von Klimawissenschaftlern als gerade noch verträglich angesehenen Wert von ca. 2,5 Tonnen pro Erdenbürger.

    Energiesparlampen sparen bis zu 80% Strom ein und halten bis zu 20 Mal länger als eine normale Glühbirne. Pro Jahr kann man so etwa 20 bis 30 Euro pro Birne einsparen! Der etwas höhere Kaufpreis ist da schnell wieder eingespart.

    Skizzen zu unseren weiteren Plänen

    Als Kirchengemeinden mit unseren Einrichtungen wollen wir ein Umweltmanagement als Standard einführen und wenn möglich auf erneuerbare Energien umstellen. Wir prüfen ob solarthermische oder photovoltaische Anlagen installiert werden können und versuchen mit Hilfe eines Energieberaters Emissions- und Kosteneinsparungen zu erreichen.
    Bei der Sanierung unserer alten Gebäude wollen wir die Energieeffizienz anwenden, ein ökologisches Wirtschaften erzielen und Umwelt-Projekte vor allem in unserer Kindertagesstätte St. Joseph durchführen.
    Die Arbeit und Unterstützung durch die Umweltbeauftragte des Bistums ist uns Hilfe und Ermutigung.
    Wir wissen, dass weitere Anstrengungen in diese Richtung erforderlich sind. Deswegen bringen wir unsere Erfahrungen und Initiativen in die Gremien und Verbünde der Kasseler Kirchengemeinden ein.
    Mit der Umweltinitiative des Bistums zum Jahr 2010 erfahren wir hier hilfreich und nötig Unterstützung.
    Kassel, 01.02.2009 / Up 25.11.2009 SK

    Texte und Materialien

    Die Deutschen Bischöfe:
    Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller. und ökologischer Gerechtigkeit. [Download PDF] :
    "Auch in der Kirche, in den Pfarrgemeinden und Verbänden ebenso wie in den Einrichtungen und Werken, gibt es eine Vielzahl wertvoller Initiativen und konkreter Maßnahmen, die zum Klimaschutz beitragen. Dies ist für die Bischöfe eine Gelegenheit, allen zu danken, die sich hierfür einsetzen und Anstrengungen zur Schonung des Klimas unternehmen. Viele Wege werden hier bereits beschritten, beispielsweise das Einsparen von Strom und der Bezug erneuerbarer Energien, ein verändertes Mobilitätsverhalten oder die Einführung von Umweltmanagementsystemen. Weitere Aktivitäten sind dringend erforderlich. Dazu möchten wir ermutigen." (September 2006).

    ZDK: Schöpfungsverantwortung wahrnehmen – jetzt handeln! (11/2008).

    Erzbischof Schick, Bamberg (3/2009):
    "(...) Eine weitere Aufgabe für die Räte sieht Schick in der Bewahrung der Schöpfung. Beim Umwelt- und Klimaschutz müssten mutige Schritte getan werden. Es gelte, Vorschläge zu erarbeiten, wie das Ozonloch verkleinert werden könne und wie das lebenswichtige Wasser weltweit bewahrt, beschützt und für alle zugänglich erhalten werden könne. Auch die Integration müsse gestärkt werden, in Deutschland, in Bezug auf die Ausländer, und weltweit, indem Migration verhindert werde, die durch Kriege, Hungersnöte und andere Konflikte verursacht sei. Die Kirche, so Schick, sei dazu da, allen Menschen das Leben in Fülle zu bieten."

    ..und eine Übersicht über Kirchliche Publikationen und Stellungnahmen (2010)

    Islam und Nachhaltigkeit

    Die Stiftung Interkultur hat zum Thema "Islam, Umweltschutz und nachhaltiges Handeln" eine Studie von Sigrid Nökel veröffentlicht. Sie gibt  unerwartete Einblicke in einen global geführten Umweltdiskurs, der ökologische Themen mit einer islamischen Ethik verbindet. Die Soziologin analysiert Umweltkonzepte, die auf der Basis von Koran und Sunna formuliert werden und stellt exemplarisch von Muslimen getragene britische Umweltinitiativen vor, die darauf zielen, ein verstärktes Umweltbewusstsein unter Muslimen zu entfalten und zu nachhaltigem Handeln anzuleiten. Das 19-seitige Papier ist in der Reihe "Stiftung Interkultur-Skripte zu Migration und Nachhaltigkeit" erschienen und steht als Download zur Verfügung unter:  http://www.stiftung-interkultur.de/pubsis.htm .

    AK Kirchliches Umweltmanagement in Kassel (AKKU)

    Ausstellung im Gemeindehaus St. Joseph (ab 29.10)

    Kirche bleibt im Winter kalt...

    Heizung sparen - das ist schon eine Klimahilfsaktion! Ab November 2011 geht die "Kirche St. Joseph" ins Winterquartier. Die Gottesdienste unter der Woche gehen ... Dienstag 15 Uhr ins Gemeindehaus und Donnerstag, 9.30 Uhr in die Kapelle des Marienkrankenhauses!

    Schöpfungstage am 2. September in Hessen

    Erstmals hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) einen Tag zur Feier des ökumenischen Tags der Schöpfung festgelegt; vorgesehen ist der erste Freitag im September eines jeden Jahres. Dieser Tag der Schöpfung steht im Zusammenhang einer Schöpfungszeit in den folgenden Wochen bis zum Erntedanktag, in der jeweils anliegende Themen, wie Umwelt- und Artenschutz, Erhaltung von Waldbeständen und damit verbunden eines gesunden Erdklimas, Schutz von Luft, Land und Meeren thematisiert werden sollen; jeder Kirchenkreis/Pastoralverbund und jede Gemeinde ist dazu aufgerufen und eingeladen, über diese- und andere Aspekte der Schöpfung nachzudenken, sowohl in Gemeinde- und Kindergottesdiensten, als auch in Gemeindekreisen und im Konfirmanden- bzw. Kommunion- oder Firmunterricht. Im Bundesland Hessen ist zum „Tag der Schöpfung“ ein ökumenischer Gottesdienst geplant, der am 02. September 2011 im Kontext der Umweltmesse „Oekotrends“ in Gelnhausen gefeiert wird. Info unter http://www.schoepfungstag-hessen.de

    Die Lichter bleiben aus...

    In St. Joseph auf dem Rothenberg gehen die Lichter aus: Schon zum dritten Mal wird am Sonnabend  (26.3.) der Rothenberg dunkel bleiben. Pfr. Stefan Krönung ist die zeichenhafte Aktion persönlich sehr wichtig und er schaltet Kirchenbeleuchtung und Hoflaternen aus.
    Pfarrhaus, Gemeindehaus und Kindergarten ebenso. Mit diesem symbolischen Akt beteilige sich die Kirchengemeinde an der weltweiten "Earth Hour", einer Klimaschutz-Aktion des World Widelife Fund For Nature (WWF).
    Mit der Beteiligung an der Kampagne wolle man ein "einfaches und globales Zeichen für den Klimaschutz" setzen, so Pfarrer Stefan Krönung. Ziel sei es, "per Lichtschalter" für ein wirksames Klimaschutz-Abkommen zu demonstrieren. Die Politik solle daran erinnert werden, dass die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancun im Dezember vergangenen Jahres nicht ausreichend sein.

    An der "Earth Hour" beteiligen sich den Angaben zufolge unter anderem auch der Kölner Dom, das Kolosseum in Rom, der Big Ben in London sowie die Christusstatue in Rio de Janeiro.

    Kasseler Kirchengemeinden im Klimawandel

    Die fünf Kirchengemeinden des Pastoralverbundes Kassel-Mitte haben sich zu einer Umweltinitiative zusammengeschlossen und beteiligen sich an der Bistumsinitiative, die den kompletten Bestand kirchlicher Häuser mit Hilfe von öffentlichen Fördergeldern auf Energieverbrauch und Sparideen hin überprüft im laufenden Jahr 2011.
    Mit diesen Ausgangsdaten sollen nach Analysen der Klimschutz- und Energiesparpotientiale auch Maßnahmenkataloge zum Schutz des Klimas ergriffen werden. Neben Gemeinden und Bistum unterstützt auch der Katholikenrat des Bistums das Projekt "Bewahrung der Schöpfung" und rät den Gemeinden "ganz pragmatisch" vorzugehen und selbst in Kleinigkeiten umweltbewusst zu handeln.

     Ein Arbeitskreis kirchlicher Umweltschutz (AKKU) arbeitet in den Kirchengemeinden St. Joseph und St. Laurentius und freut sich über Aktivisten und sucht für St. Laurentius und St. Joseph einen zuverlässigen "Energiebeauftragten im Ehrenamt".
    SK | 16.11.2009 Update 11.01.2011 | Kontakt: kirche-mit-menschen[a]online.de, Tel. 0561 83459.

    BMU Förderung „Klimaschutzmanagement“ für 210 Gebäude in 81 Kirchengemeinden im Bistum Fulda bewilligt:

    Wir sind dabei! Das Bistum Fulda stellt sich den Herausforderungen des Klimawandels.

    Mit Hilfe der zugesagten Förderung möchten wir im Bistum Fulda den Ist-Zustand des Energieverbrauches und darauf basierend die Einsparpotenziale der Energiekosten und der Treibhausgasemissionen im Bereich kirchlicher Gebäude ermitteln und den beteiligten Akteuren bewusst machen. Generalvikar Prof. Gerhard Stanke ist zuversichtlich, dass allein durch die Sensibilisierung, Information und Aufklärung der Gebäudenutzer in den Kirchengemeinden der Energieverbrauch und damit der CO2-Ausstoß zeitnah z.B. durch Verhaltensänderungen und kleine Maßnahmen auch ohne große Investitionen schon deutlich gesenkt werden kann. Bereits im Dezember 2009 hatten wir beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) drei umfangreiche Förderanträge „Klimaschutzteilkonzepte in eigenen Liegenschaften“ im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung gestellt, so die Umweltbeauftragte des Bistums Dr. Beatrice van Saan-Klein. Als Projektleiterin freut sie sich, dass sich bistumsweit mehr als 80 Kirchengemeinden mit insgesamt 210 Gebäuden für das Klimaschutzmanagement angemeldet haben. Da die Gebäudeanzahl pro Sammelantrag seitens des Bundesumweltministerium limitiert war, haben wir die Anträge in drei Gebäudekonvois nach Regionen Nord, Mitte und Süd mit je ca. 70 Gebäuden gebündelt. Jetzt haben wir genau 12 Monate Zeit, diese erfreulich große Anzahl an Pfarrhäusern, Pfarrheimen, Kindergärten und Kirchen einer energetischen Analyse unterziehen zu lassen. Diözesanbaumeister Dr. Burghard Preusler erläutert, dass der Aufbau eines Klimaschutzmanagements im Bistum Fulda auch eine Bewertung bereits früher durchgeführter baulicher Maßnahmentypen zur Energieeinsparung in kirchlichen Gebäuden ermöglichen und richtungweisend für künftige Maßnahmen sein soll. Jede beteiligte Kirchengemeinde soll einen Energiebericht erhalten, der auf energetische Missstände aufmerksam macht und Informationen über konkrete Handlungsmöglichkeiten in den eigenen Gebäuden anbietet. Wichtig für den Erfolg ist, dass in den Kirchengemeinden eine verantwortliche Person gefunden wird, die regelmäßig den Energieverbrauch der Gebäude im Blick hält, weiß die Umweltbeauftragte.

    Tipps dazu sollen im Rahmen des Projektes vermittelt werden. Zum Auftakt der Projekte wird es jeweils um 19 Uhr am 12.1.2011 im Regionalhaus in Kassel, am 18.1.2011 im Bonifatiushaus in Fulda und am 24.1.2011 im Bildungshaus in Salmünster für die beteiligten Kirchengemeinden wichtige Informationsabende geben.

    Arbeitsgruppe in Kassel

    Liebe Freunde!
    Unsere kleine Arbeitsgruppe "Umweltfragen, Energiesparen, Nachhaltigkeit, Schöpfungsverantwortung..." auf dem Rothenberg fand sich bis Ende des Jahres 2008 zusammen! Als Gründungstag nennen wir den 27.11.2008, an dem eine erste Ortsbesichtigung mit der Umweltbeauftragten des Bistums Fulda (Frau Dr. B. van Saan-Klein) in St. Joseph stattfand. Wir versuchen den Kreis der kirchlichen Umweltfreunde nun zu vergrößern und auf Stadt- oder Dekanatsebene etwas bewirken zu können! Wer Zeit, Lust und Laune hat, unser Projekt mitzubegleiten und voranzubringen oder auch nur informiert werden will und uns wohlwollend zur Seite stehen möchte, der ist willkommen.

    Unsere Themen sind Schöpfungsverantwortung, Energieberatung, Energiekonzepte, Energiemanagement für Gemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen!
    Die Motivation kommt vom Auftrag der Bischöfe (2006) und aus unserer Schöpfungsverantwortung heraus.
    Wir wollen Betriebskosten durch eine qualifizierte Energieberatung sparen.
    Wir wollen Einsparmöglichkeiten von Energie- und Betriebskosten fachmännisch überprüfen, dazu unsere Tarife, den Wärmeverbrauch, den Stromverbrauch, den Kalt- & Warmwasserverbrauch.
    Wir wollen die Schwachstellen finden, Maßnahmenvorschläge mit dynamischer Amortsiationsrechnung hören usw.
    Dabei wollen wir Beratung über Förderprogramme für Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen kennenlernen und nutzen. Darüber hinasu interessiert uns die Energieeinsparung durch den Einsatz erneuerbarer Energien. Dazu müssen wir Gebäude und Anlagen untersuchen, die Bilanzierung von Energieverbrauch erstellen… Schadstoffausstoß und Kosten im Blick haben… und mehr und mehr...

    Wer ist dabei oder kann für uns Fachleute an Land ziehen? [ Termine und Veranstaltungen ]
    Kontakt: S.Kroenung@boninet.de  

    Umweltbuch für Kirchengemeinden erscheint im Herbst 2009

    Im Herbst erscheint ein umfassender, sehr praxisorientierter Leitfaden zum Thema "Energiesparen in Kirchengemeinden". Darin ist die gesamte Palette möglicher Maßnahmen zur Energieeinsparung zusammengefasst und für interessierte und engagierte Menschen vor Ort praxisnah aufbereitet.
    Der Leitfaden zeigt in einmaliger Weise Wege auf, dieses Einsparpotenzial freizusetzen – Schritt für Schritt, in einer auf die Besonderheiten von Kirchen, Pfarrhäusern oder Kindergärten abgestimmten Vorgehensweise. | Link zum Oekom-Verlag

    Kleiner Gärtner für unsere Umwelt

    Der Herbst ist da, die Blätter immer bunter und es wird höchste Zeit, die letzte Ernte einzufahren. Das sind die Themen unserer kleinen Gärtner, die es bei uns gelernt haben. Und was sie wissen, sagen Sie dem Mann im Radio: "Was wir täglich an Obst und Gemüse essen, ist logisch irgendwann auf dem Acker und Feld gewachsen. Stadtkinder kennen das häufig gar nicht. Damit die aber auch mal erleben wie das geht, hat ein katholischer Kindergarten in Kassel sich was Tolles einfallen lassen: einen eigenen Garten im Kindergarten  St. Joseph. Reporter Klaus Depta ist unter die "Kleingärtner" gegangen." | Link

    Umweltaktivitäten und Klimaschutzaktion in unserer Nachbarschaft:

    Umweltschutz im Bistum Fulda

    Bei der letzten Tagung des Katholikenrates im April 2009 erklärte die Umweltbeaufragte:
    Es sei eine Aufgabe der Kirche, eine neue Verständigung über die tragenden Grundwerte des Lebens anzuregen und die Nachhaltigkeit menschlichen Handelns als Konsequenz aus dem Glauben an Gott als Schöpfer in den gesellschaftlichen Dialog einzubringen.
    Dr. Beatrice van Saan-Klein: „Aus christlicher Sicht gehören Ökologie, Ökonomie und Soziales zusammen. Der wichtigste Maßstab der Kirche für die ethische Bewertung menschlichen Umwelthandelns ist die Schöpfungsgerechtigkeit, die sich am Wohl der Schwächsten orientiert.“
    Die Umweltbeauftragte der Diözese Fulda stellte verschiedene Handlungsfelder vor, in der auch die katholische Kirche und besonders das Bistum Fulda nachhaltige Entwicklungen fördert. An konkreten Beispielen zeigte die Umweltbeauftragte, wie Grundeigentum nachhaltig bewirtschaftet wird, der Artenschutz in kirchlichen Gebäuden und auf kirchlichem Grund vorangebracht werden, sowie die Energieeinsparung und die Verwendung erneuerbarer Energien gefördert werden kann.
     

    Energetische Gebäudesanierungen in Kirchengemeinden

    Wichtiger Beitrag zur Schöpfungsbewahrung

    Mit über 30 Mitglieder aus Verwaltungsräten und Pfarrgemeinderäten haben wir uns Anfang des Jahres 2009 im Bildungshaus St. Michael in Kassel über Möglichkeiten informiert wie Pfarreien mit energetischen Maßnahmen ihren konkreten Beitrag zur Schöpfungsbewahrung leisten können. Wir waren beim Studientag „Energiesparen in der Pfarrgemeinde“, der von der Bauabteilung und der Umweltbeauftragten des Bischöflichen Generalvikariats sowie dem Katholikenrat der Diözese Fulda veranstaltet wurde. Auch wir wollten wissen, wie Wege aussehen mit denen man den steigenden Energiekosten durch gezielte Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden Herr werden kann.
    Bei den Überlegungen ging es vor allem darum aufzuzeigen, wann sich welche baulichen Eingriffe wirtschaftlich lohnen. Anschauliche Beispiele lieferte das Öko-Zentrum NRW, das sich über Jahre hinweg auf dem Feld der energetischen Gebäudesanierungen im kirchlichen Bereich ein hohes Maß an Kompetenz angeeignet hat.
    Einleitend zeigte die Umweltbeauftragte des Bistums Fulda, Frau Dr. Beatrice van Saan-Klein, auf, warum Kirchengemeinden heute Schöpfungsverantwortung wahrnehmen müssen und wie sie handeln können. Der bewußte und effiziente Umgang mit Energie sei eine wesentliche Voraussetzung für schöpfungsbewußtes Handeln. Kirche müsse hier glaubwürdig auftreten und eine Vorbildfunktion in der Gesellschaft übernehmen. Untermauert wurden ihre Gedanken von Dr. Helge Wulsdorf, Leiter Nachhaltige Geldanlagen bei der Bank für Kirche und Caritas in Paderborn, die den Studientag mit ihrer Fachkompetenz unterstützte. Dr. Wulsdorf erläuterte vertiefend Grundzüge für ein modernes Nachhaltigkeitsmanagementsystem in Kirchengemeinden.

    Interessierte Gemeinden könnten sich, so Matl, jederzeit am Aufbau der Energiedatenbank beteiligen. Sie würden dann bei der Planung ihrer Maßnahmen von der Bauabteilung und der Umweltbeauftragten beraten.

    Welche energetischen Maßnahmen sich dann wirklich als wirtschaftlich erweisen, legte Manfred Rauschen, Geschäftsführer des Öko-Zentrums NRW in Hamm, dar. Um Sanierungen erfolgreich durchführen zu können, sei ein hohes Maß an Kompetenz erforderlich, die gerade im kirchlichen Bereich nicht jeder mitbrächte. Speziell in der Planungsphase sei es wichtig, sich anhand umfassender und sachkompetenter Gutachten einen Überblick über alle Handlungsoptionen zu verschaffen und dann geplante Maßnahmen auf ihre langfristige Wirtschaftlichkeit hin zu befragen. Insbesondere gehe es bei kirchlichen Gebäuden darum, Folgeschäden wie Schimmel von vornherein zu vermeiden. Für die Finanzierung energetischer Gebäudesanierungen hat der Bund inzwischen zahlreiche Förderprogramme mit äußerst attraktiven Konditionen aufgelegt. Wolfgang Schütte, Bereichsleiter für die Betreuung kirchlicher und caritativer Einrichtungen bei der Bank für Kirche und Caritas, veranschaulichte den Teilnehmern, wie welche Maßnahmen finanziert werden können. Da es keine pauschalen Finanzierungsmodelle für Kirchengemeinden gebe, stehe die Bank für Kirche und Caritas für einzelne Finanzierungsanfragen jederzeit zur Verfügung. Ganz individuell werde dann, so Herr Schütte, anhand der konkreten Bedürfnisse der Pfarrei ein Finanzierungskonzept mit den jeweils günstigsten Konditionen erarbeitet. Die Anfragen der Teilnehmer sowie die immer wieder aufgekommenen sehr lebhaften Diskussionen haben gezeigt, daß mit dem Studientag ein für die Kirchengemeinden zentrales Thema aufgegriffen wurde und seitens des Bistums nach paßgenauen Lösungen gesucht wird, um durch einen wirtschaftlichen und effizienten Umgang mit der Energie einen glaubwürdigen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.